Küchen Impulse Ideen Ratgeber

Alles rund um Ihre Küche!

Schnell kann es selbst dem besten Koch passieren, dass mal einen Moment nicht aufgepasst wird, und schon ist das Unheil geschehen: Die Sauce ist angebrannt, die Milch übergekocht, die Suppe versalzen oder das Chili scharf wie Feuer und völlig ungenießbar.

Kartoffeln für verbrannte Saucen

Was hilft hier noch? Wegschütten und alles wieder mühsam von vorne beginnen? Schade um die oft teuren Zutaten, oder wenn bereits alle Läden zugemacht haben und nichts mehr im Haus ist und die Gäste bald vor der Tür stehen. Dieses Szenario lässt sich mit einigen klugen Tipps rund um Küche und Kochen vermeiden. Selbst wenn einmal so ein Malheur geschieht, ist kein Grund zur Panik angesagt. Guter Rat ist hier keinesfalls teuer.

Tipp Nummer 1 für verbrannte Saucen: Zunächst einmal nicht weiter im Topf herumrühren, sondern den Inhalt vorsichtig in einen frischen Topf gießen, damit sich die am Boden haftenden festgebrannten Reste, also die unerwünschten Bitterstoffe, nicht weiter verteilen. Dann die Sauce vorsichtig erwärmen, und mit einigen Kartoffelscheiben oder trockenem Weißbrot sanft durchziehen lassen. Das Brot oder die Kartoffelscheiben binden die überschüssigen Bitterstoffe, und sorgen für eine gelungene Sauce.

Gegen Salz und Schärfe in der Suppe

Tipp Nummer 2 für Versalzenes: Versalzene Saucen werden mit einem kleinen Schuss Orangensaft wieder köstlich und appetitlich. Versalzene Suppen rettet man mit einer geschälten rohen Kartoffel, die man einfach eine Zeit lang mitkocht, und anschließend wieder herausfischt. Auch getrocknetes Weißbrot bindet Salz und sorgt für schmackhafte Suppengerichte. Wenn das Salz immer noch dominiert, dann bleibt noch der Griff zur Flüssigkeit. Mit etwas Wasser verdünnt, neutralisiert sich das Suppensalz. Auch einige Löffel Sahne, Milch oder Schmand, wenn zur Suppe passend, neutralisieren zu starken Salzgeschmack, und haben schon so manches Gericht gerettet.

Tipp Nummer 3 für zu Scharfes: Wenn man es mit der Schärfe etwas zu gut gemeint hat, können auch hier rohe Kartoffeln helfen, die einfach mitgekocht werden und die Schärfe binden. Ein weiterer Tipp bei überscharfen Gerichten ist auch Speisenatron, welches vorsichtig und nicht zu viel zum Gericht gegeben wird. Es schäumt hier zwar anfänglich etwas, doch die Schärfe ist im Nu reduziert. Auch eine Prise Zucker oder ein Teelöffel Honig neutralisiert die Schärfe. Wenn alles nicht genug hilft, und man ausreichend Zeit hat, dann sollte man es mit Einfrieren versuchen. Dies funktioniert sehr gut bei Chilli oder Suppen. Anschließend wieder vorsichtig aufgewärmt, ist von der Schärfe schon sehr viel verschwunden.

Kluges Kochen fängt nicht erst in der Küche selbst an, sondern schon beim Einkaufen. Denn wer hier schlau kalkuliert und aufpasst, der spart nicht nur eine Menge Geld, sondern sorgt günstig für stets frische Kost auf dem Küchentisch.

Mit Saisonkalendern den Überblick behalten

Hilfreich ist hier etwa der allzeit aktuelle Saisonkalender für Obst und Gemüse, den man sich kostenfrei auf Verbraucherberatungsseiten im Internet herunterladen kann, und so zum Beispiel ausdrucken und immer parat in die Küche hängen kann. Auch an eine kleine Version für die Geldbörse sollte gedacht werden, so weiß man stets welches Obst und welches Gemüse gerade Saison hat.

Die besonders beliebten Obstsorten Äpfel und Birnen etwa, sind selbstverständlich das ganze Jahr über erhältlich, doch wer hier sparen möchte, und auch etwas für die Umwelt tun möchte, der läuft gut, stets den Saisonkalender im Auge zu behalten. Denn auch für diese köstlichen denkbar ganzjährigen Früchte, gibt es spezielle Angebotsmonate. So etwa die Monate August, September und Oktober. Zu diesen Zeiten sind Äpfel und Birnen aus den heimischen Regionen frisch und in großer Zahl erhältlich, und dementsprechend günstig.

Regionale Produkte versus Übersee

Die restliche Zeit des Jahres sollte, man glaubt es kaum, auf Überseeprodukte oder Gesamteuropäische Produkte zurückgegriffen werden. Aus folgendem Grund: Unsere heimische Region lagert für das gesamte Jahr entsprechendes Obst in Kühlhallen, dessen Betrieb hohe Energiekosten verursachen, was sich selbstverständlich beim Preis, aber auch bei der Umweltbelastung bemerkbar macht. Produkte, die erst eingeschifft oder eingeflogen werden, verbrauchen verhältnismäßig weniger Energie, als die meisten Kühlhallen, weshalb diese Produkte preislich und der Umwelt entsprechend, weniger Kosten verursachen und dem Umweltschutz tatsächlich etwas mehr entgegenkommen.

Wer auf das heimische Obst vom Bauern des Vertrauens jedoch nicht verzichten möchte, der sollte sich seinen eigenen Vorrat anlegen. Der kühle Keller ist dafür bestens geeignet. Wichtig ist jedoch, Äpfel und Birnen möglichst nicht übereinander zu lagern, sondern nebeneinander auf ausgelegten Holzpaletten. So läuft die Früchte nicht Gefahr, durch den Eigendruck Beulen, und somit Fäulnis anzusetzen. Mit regelmäßigem Rütteln an den Paletten und Drehen der Früchte sorgt man zudem für lange Haltbarkeit.

Jede noch so ansprechend gestaltete Küche sehnt sich nach der richtigen Beleuchtung. Werden hier falsche Lichtakzente gesetzt, wirkt der Raum nicht nur suboptimal, auch das Kochen kann deutlich an Qualität verlieren, wenn man zu wenig oder zu schlecht platzierte Lichtpunkte setzt.

Family in a Kitchen in the Morning

Gleichmäßig und Punktgenau

Spots und kleine Wandleuchten können im Bereich von Herd und Ofen für gutes und unterstützendes Licht sorgen. Auch eine Basisleuchte, etwa eine Deckenleuchte verströmt allgemein gleichmäßiges Licht. Diese sollte in jedem Fall das „Grundgerüst“ einer Küchenlichtinstallation bilden. Davon weiter ausgehend, können weitere Lichtpunkte arrangiert werden.

Wer eine große Wohnraumküche sein Eigen nennt, der hat die Möglichkeit die Lichtbereiche einzuteilen. So können Wandleuchten und Spots den speziellen Kochbereich erhellen, während über einer Sitz- Essgruppe Pendelleuchten schwebend für lichten Glanz sorgen. Einer Pendelleuchte hat den entscheidenden Vorteil, dass sie sowohl für eine gewisse allgemeine Küchenbeleuchtung sorgt, gleichermaßen aber auch punktgenau strahlt und erhellt. Nämlich an dem Ort, an dem es auf Licht und Harmonie ankommt: Am Esstisch.

Variable Pendelleuchten schaffen Flexibilität

Je nachdem welcher Lichteinfall gewünscht ist, bieten sich unterschiedliche Modelle von Pendelleuchten an. Sinnvoll ist in jedem Fall eine variable Leuchte zu wählen, sofern man das Licht auf seine Bedürfnisse mal so und mal so einstellen möchte. Das heißt, das Lichtpendel sollte unkompliziert in der Höhe verstellbar sein. Klug ist ebenfalls die Wahl einer variablen Pendelleuchte, dessen Lichtelemente an einer Schiene angebracht sind, und auf diese Weise mühelos nach Links und Rechts verschoben werden können, und im Idealfall gleichzeitig in der Höhe veränderbar sind. Dies schafft Flexibilität in der Lichtgestaltung des Küchenraumes.

Nicht immer ist jedoch eine variable Pendelleuchte von Nöten, besonders wenn bereits in der Küche für ausreichende weitere Lichtpunkte gesorgt wurde. Fest installierte Leuchten unter den Pendelleuchten lassen sich so einmal nach Wunsch befestigen, und behalten ihren Stammplatz über dem Essbereich. Pendelleuchten müssen jedoch nicht immer nur einen Platz erhellen. In großen, einladenden Wohn-Küchen wirken Pendelleuchten im Doppelpack besonders ansprechend und harmonisch. Etwa wenn sie in gleichmäßigem Abstand angebracht, sowohl den Essbereich beleuchten, als auch beispielsweise eine mittige Küchen-Arbeitsinsel.

Mehr unter: Küchengesteltung