Kluges Kochen fängt nicht erst in der Küche selbst an, sondern schon beim Einkaufen. Denn wer hier schlau kalkuliert und aufpasst, der spart nicht nur eine Menge Geld, sondern sorgt günstig für stets frische Kost auf dem Küchentisch.

Mit Saisonkalendern den Überblick behalten

Hilfreich ist hier etwa der allzeit aktuelle Saisonkalender für Obst und Gemüse, den man sich kostenfrei auf Verbraucherberatungsseiten im Internet herunterladen kann, und so zum Beispiel ausdrucken und immer parat in die Küche hängen kann. Auch an eine kleine Version für die Geldbörse sollte gedacht werden, so weiß man stets welches Obst und welches Gemüse gerade Saison hat.

Die besonders beliebten Obstsorten Äpfel und Birnen etwa, sind selbstverständlich das ganze Jahr über erhältlich, doch wer hier sparen möchte, und auch etwas für die Umwelt tun möchte, der läuft gut, stets den Saisonkalender im Auge zu behalten. Denn auch für diese köstlichen denkbar ganzjährigen Früchte, gibt es spezielle Angebotsmonate. So etwa die Monate August, September und Oktober. Zu diesen Zeiten sind Äpfel und Birnen aus den heimischen Regionen frisch und in großer Zahl erhältlich, und dementsprechend günstig.

Regionale Produkte versus Übersee

Die restliche Zeit des Jahres sollte, man glaubt es kaum, auf Überseeprodukte oder Gesamteuropäische Produkte zurückgegriffen werden. Aus folgendem Grund: Unsere heimische Region lagert für das gesamte Jahr entsprechendes Obst in Kühlhallen, dessen Betrieb hohe Energiekosten verursachen, was sich selbstverständlich beim Preis, aber auch bei der Umweltbelastung bemerkbar macht. Produkte, die erst eingeschifft oder eingeflogen werden, verbrauchen verhältnismäßig weniger Energie, als die meisten Kühlhallen, weshalb diese Produkte preislich und der Umwelt entsprechend, weniger Kosten verursachen und dem Umweltschutz tatsächlich etwas mehr entgegenkommen.

Wer auf das heimische Obst vom Bauern des Vertrauens jedoch nicht verzichten möchte, der sollte sich seinen eigenen Vorrat anlegen. Der kühle Keller ist dafür bestens geeignet. Wichtig ist jedoch, Äpfel und Birnen möglichst nicht übereinander zu lagern, sondern nebeneinander auf ausgelegten Holzpaletten. So läuft die Früchte nicht Gefahr, durch den Eigendruck Beulen, und somit Fäulnis anzusetzen. Mit regelmäßigem Rütteln an den Paletten und Drehen der Früchte sorgt man zudem für lange Haltbarkeit.

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