Schnell kann es selbst dem besten Koch passieren, dass mal einen Moment nicht aufgepasst wird, und schon ist das Unheil geschehen: Die Sauce ist angebrannt, die Milch übergekocht, die Suppe versalzen oder das Chili scharf wie Feuer und völlig ungenießbar.

Kartoffeln für verbrannte Saucen

Was hilft hier noch? Wegschütten und alles wieder mühsam von vorne beginnen? Schade um die oft teuren Zutaten, oder wenn bereits alle Läden zugemacht haben und nichts mehr im Haus ist und die Gäste bald vor der Tür stehen. Dieses Szenario lässt sich mit einigen klugen Tipps rund um Küche und Kochen vermeiden. Selbst wenn einmal so ein Malheur geschieht, ist kein Grund zur Panik angesagt. Guter Rat ist hier keinesfalls teuer.

Tipp Nummer 1 für verbrannte Saucen: Zunächst einmal nicht weiter im Topf herumrühren, sondern den Inhalt vorsichtig in einen frischen Topf gießen, damit sich die am Boden haftenden festgebrannten Reste, also die unerwünschten Bitterstoffe, nicht weiter verteilen. Dann die Sauce vorsichtig erwärmen, und mit einigen Kartoffelscheiben oder trockenem Weißbrot sanft durchziehen lassen. Das Brot oder die Kartoffelscheiben binden die überschüssigen Bitterstoffe, und sorgen für eine gelungene Sauce.

Gegen Salz und Schärfe in der Suppe

Tipp Nummer 2 für Versalzenes: Versalzene Saucen werden mit einem kleinen Schuss Orangensaft wieder köstlich und appetitlich. Versalzene Suppen rettet man mit einer geschälten rohen Kartoffel, die man einfach eine Zeit lang mitkocht, und anschließend wieder herausfischt. Auch getrocknetes Weißbrot bindet Salz und sorgt für schmackhafte Suppengerichte. Wenn das Salz immer noch dominiert, dann bleibt noch der Griff zur Flüssigkeit. Mit etwas Wasser verdünnt, neutralisiert sich das Suppensalz. Auch einige Löffel Sahne, Milch oder Schmand, wenn zur Suppe passend, neutralisieren zu starken Salzgeschmack, und haben schon so manches Gericht gerettet.

Tipp Nummer 3 für zu Scharfes: Wenn man es mit der Schärfe etwas zu gut gemeint hat, können auch hier rohe Kartoffeln helfen, die einfach mitgekocht werden und die Schärfe binden. Ein weiterer Tipp bei überscharfen Gerichten ist auch Speisenatron, welches vorsichtig und nicht zu viel zum Gericht gegeben wird. Es schäumt hier zwar anfänglich etwas, doch die Schärfe ist im Nu reduziert. Auch eine Prise Zucker oder ein Teelöffel Honig neutralisiert die Schärfe. Wenn alles nicht genug hilft, und man ausreichend Zeit hat, dann sollte man es mit Einfrieren versuchen. Dies funktioniert sehr gut bei Chilli oder Suppen. Anschließend wieder vorsichtig aufgewärmt, ist von der Schärfe schon sehr viel verschwunden.

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