Bread slices spread with jam

In der Küche geht es heiß und kreativ her, wenn es ums Einmachen und Einwecken geht. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt, denn fast jede Idee kann spielerisch und simpel umgesetzt werden. Wenn man einmal weiß wie es geht. Und, obgleich ein ebenso kreativer Prozess, so ist doch das Einmachen von Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Käse oder Fleisch keine Kunst im schwierigen Sinne. Einige Details sollten beachtet werden, damit alles so klappt und am Ende so schmeckt wie man es sich wünscht.

Auf das Verhältnis kommt es an

Konfitüren oder Marmeladen sind ganz einfach herzustellen. Man wiege einfach die gewünschte Menge Früchte im verarbeiteten Zustand ab, das heißt, sobald alles geschält, entkernt und geschnitten wurde. Das Obst wird nun in einen Kochtopf gegeben, möglichst mit einer Beschichtung (wie etwa Teflon), und zusammen mit speziellem Gelierzucker weich gekocht. Dieser Gelierzucker sollte möglichst ein Verhältnis von 1:1 oder 1:2 besitzen. Das heißt, bei der Variante 1:1 ist die Rede von einer Menge Zucker (zum Beispiel 1 Kilogramm) und der gleichen Menge Obst. Dies ist deshalb ideal, weil durch die hohe Menge Zucker eine besonders hohe Haltbarkeit erzielt wird, was für das „Überwintern“ von Lebensmitteln ja besonders nützlich ist. Wer es nicht ganz so süß mag, und Marmelade sowieso schneller vertilgt, dem ist auch mit dem Verhältnis 1:2 geholfen, also eine Portion Zucker (zum Beispiel 1 Kilogramm) und die doppelte Menge Obst. Die Haltbarkeit ist auch hierbei noch einige Monate gewährleistet, im besten Fall natürlich im Kühlschrank.

Heiß eingefüllt und umgedreht sorgt für Haltbarkeit

Nach dem Einkochen mit dem Zucker im Topf, sollte das Obst weich und Saucenartig sein, auch ein Mixstab schafft hier noch einmal die richtige Konsistenz. Entstandener Schaum sollte möglichst vorsichtig abgeschöpft werden. Vorm Einfüllen in Gläser sollte der Geliertest gemacht werden. Dazu einige Tropfen der heißen Masse auf einen kühlen Teller geben. Wenn die Tropfen gelieren ist alles bereit zum Abfüllen. Wenn nicht, muss noch etwas weiter geköchelt werden. Anschließend kommt der entscheidende Teil: Die Obstmasse sollte nun im sehr heißen Zustand in gut ausgewaschene und abgetropfte Gläser gefüllt werden, so hoch wie möglich, und sofort mit einem Schraubdeckel fest verschlossen werden. Danach die Gläser umgehend auf den Kopf stellen. So entsteht ein natürliches Vakuum. Nach dem Abkühlen können die Gläser wieder umgedreht und gelagert werden.

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