Uschi Dreiucker / pixelio.de

Man kennt sie zum Verfeinern von Soßen oder anderen Gerichten. Sie können jedoch viel mehr. Spezielle Gewürze unterstützen die Gesundheit des Körpers, wenn man sie zu sich nimmt und sind gleichzeitig lecker!

Majoran

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Der Majoran als Pflanze gehört den Lippenbblütlern an und stammt ursprünglich aus Kleinasien. In der Antike galt die Pflanze als Symbol der Glückseligkeit und Hochzeitspaare wurden häufig mit Majorangirlanden behängt.

In der Küche verwendet man Majoran ob frisch oder getrocknet hauptsächlich zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen (Kartoffelsuppe),Soßen, Würsten und Hülsenfrüchten. Die Pflanze bietet jedoch viel mehr Vorteile als einen guten Geschmack.

Sie besteht zu einem Großteil aus ätherischen Ölen und wird auch deshalb bei Erkältungskrankheiten und Schnupfen, in Form von Ölen oder Salben,vor allem bei Säuglingen angewendet. Säuglinge vertragen im Normalfall keine ätherischen Öle und man sollte auf jeden Fall auf eine Anwendung von Eukalyptus oder Menthol, in jeglicher Form verzichten. Majoran bildet eine Ausnahme. Da es besonders mild, aber trotzdem würzig ist, kann man es bedenkenlos bei Säuglingen die sich eine Erkältung zugezogen haben anwenden. Aber auch bei Blähungen, Zahnfleischbluten, Appetitlosigkeit und Durchfall hilft das Gewürz. Nimmt man es als Nahrung zu sich wirkt es besonders entblähend und kräftigend. Majoran fördert somit die Verdauung enorm und stärkt zudem auch noch den Magen. Man vermutet, dass Majoran früher auch als Schmerzmittel zu sich genommen wurde, denn es ist antiseptisch und lindert tatsächlich Schmerzen und Krämpfe. Aber Majoran beruhigt nicht nur den Körper, sondern auch die Nerven. Besonders für Frauen, die an staren Menstruationsschmerzen leiden ist das Gewürz sehr empfehlenswert. Es entkrampft die Muskulatur und regt somit die Menstruation an. Majoran ist ebenfalls ein Bestandteil von sogenannten Stilltees, da es die Milchbildung von stillenden Müttern positiv beeinflusst.

Häufig liegt die Lösung von körperlichen Beschwerden viel näher als man vermutet und es ist nicht immer unbedingt erforderlich zu chemischen Arzneimitteln zu greifen. Bei sehr starken und langanhaltenden Beschwerden sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen.

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