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Reise zurück in die Kindheit

Rainer Sturm/pixelio.de

Als Kind waren die Besuche bei der Oma immer etwas ganz Besonderes. Als Großmutter möchte man die Enkelkinder umso mehr verwöhnen. Deshalb gi bt sich jede Großmutter Mühe etwas Leckeres zu zaubern. Was wäre da besser für Kinder geeignet als Milchreis? Der schmeckt wunderbar lecker und ist auch noch gesund. Heutzutage kann man Milchreis einfach fertig im Becher oder in der Tüte, z.B. von Müller oder Dr. Oetker, kaufen. Doch Fertigprodukte sind oft mit viel Zucker, Geschmacksverstärkern und Emulgatoren versetzt. Dabei ist es ganz leicht Milchreis nach Omas Art selbst herzustellen.

Zutaten

Für ca. 2 gute Portionen benötigt man lediglich eine halbe große Tasse Basmati  – Reis, die vierfache Menge Milch, eine Prise Salz und wahlweise einen Teelöffel Zucker.

Die Menge der Milch kann man variieren, je nach dem eigenen Geschmack und ob der Milchreis breiiger oder fester werden soll.

Kochanleitung

Zuerst gibt man  alle Zutaten in einen geeigneten Topf und rührt einmal gut durch. Dann stellt man den Topf bei höchster Stufe auf die Herdplattte und wartet bis die Milch beginnt zu kochen, dabei ständig umrühren. Nicht solange warten bis es richtig sprudelt, da es sonst schnell passiert, dass die Milch überkocht. Sobald die Milch kocht stellt man die Herdplatte auf die niedrigste Stufe und lässt das Ganze etwa 45 bis 60 Minuten köcheln, je nach gewünschter Konsistenz. Achtung: Am besten stellt man sich die Eieruhr auf alle zehn Minuten ein, um den  Milchreis einmal umzurühren, damit er nicht anbrennt. El voila! Fertig ist der klassische Milchreis a la Oma.

Servieren

Den Milchreis kann man in  vielen Varianten servieren und genießen. Eine Variante ist Milchreis mit Kirschen. Dazu kocht man ein Glas Schattenmorellen kurz auf, lässt die Kirschen abtropfen und serviert sie auf dem Milchreis.

Die klassische Art Milchreis zu essen ist mit Zimt und Zucker oder Marmelade.

Man kann ihn aber auch einmal mit Obstmus, zum Beispiel Apfelmus servieren.

Milchreis mal anders

Wenn man aber gerne mal etwas Neues ausprobieren möchte, versetzen Sie den Milchreis vor dem Kochen doch einmal mit dem Mark einer Vanilleschote. Eine andere Variante ist, dass Sie einen Schuss Eierlikör hinzugeben. Noch eine andere Möglichkeit für die Schokoladenliebhaber. Lassen Sie 50 Gramm weiße Schokolade in der Milch schmelzen. Das Ergebnis wird Sie begeistern.

Thomas Siepmann/pixelio.de

Gewürze helfen der Gesundheit 3

Die Petersilie
Betty / pixelio.de

In der Küche kennt man sie zum Verfeinern von Soßen, Salaten und Kräuterquarks. Kocht man sie, dann lässt man die gehackte Pflanze nur kurz garen, denn sonst verliert sie ihren aromatischen Geschmack. Das Gewürz ist sehr häufig in Gerichten der französischen, italienischen und vor allem türkischen Küche anzufinden.

Die Petersilie hat viele Namen wie das Peterle, das Bockskraut und so weiter. Ursprünglich stammt sie aus Südeuropa. Als Pflanze gibt es sie als glatte und krause Pflazensorte. Ihr Anwendungsgebiet ist enorm. Hier die Auflistung: Petersilie hilft bei Appetitlosigkeit den Appetit erneut anzuregen,
bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Rheuma, Blasensteinen, Blasen – Entzündungen, Nierensteinen, Bluthochdruck, Ohrenschmerzen, Depression, Müdigkeit, einem Kater, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, bei dem Austreiben der Nachgeburt, Insektenstichen, spezifisch Mückenstichen, Schuppen und Geschwüren. Es ist außerdem Wehen fördernd und Menstruations fördernd. Es hilft zudem auch bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Die Hauptanwendungsgebiete liegen allerdings bei Verdauungsstörungen und dem Anregen der Harnorgane. Die Heilwirkung von Petersilie ist krampflösend, harntreibend, schleimlösend und tonisierend.

Die Petersilie ist sehr reich an Vitamin A, B und C sowie an Kalzium und anderen wichtigen Mineralstoffen. Gerade durch den hohen Anteil an Vitamin C wirkt das Peterlein ganz besonders belebend. Man kann Petersilie innerlich und äußerlich anwenden

Innere Anwendung

Jürgen Werres/pixelio.de

Als Tee oder Tinktur kann man Petersilie innerlich gegen Blaseninfektionen und Steine in der Blase oder Niere einsetzen. Außerdem hilft das Kraut gegen Blähungen und Verdauungsschwächen. Bei Geburten erleichtert die Petersilie die Funktion der Gebärmutter und ist bei dem Austreiben der Plazenta eine große Hilfe. Allerdings sollte man die Petersilie in größeren Mengen erst nach dem Einsetzen der Geburt zu sich nehmen.

Äußere Anwendung

In Form von  Umschlägen, Bädern oder Waschungen kann man das Kraut als Petersilien – Tee oder verdünnter Tinktur anwenden. In der Art und Weise kann man auch Insektenstiche lindern und Kopfschuppen oder Geschwüre behandeln.

ACHTUNG allerdings bei Schwangerschaften. Eine größere Einnahme von Petersilie kann zu einer Fehlgeburt führen. Als Küchengewürz ist es aber eher unbedenklich.