Die Petersilie
Betty / pixelio.de

In der Küche kennt man sie zum Verfeinern von Soßen, Salaten und Kräuterquarks. Kocht man sie, dann lässt man die gehackte Pflanze nur kurz garen, denn sonst verliert sie ihren aromatischen Geschmack. Das Gewürz ist sehr häufig in Gerichten der französischen, italienischen und vor allem türkischen Küche anzufinden.

Die Petersilie hat viele Namen wie das Peterle, das Bockskraut und so weiter. Ursprünglich stammt sie aus Südeuropa. Als Pflanze gibt es sie als glatte und krause Pflazensorte. Ihr Anwendungsgebiet ist enorm. Hier die Auflistung: Petersilie hilft bei Appetitlosigkeit den Appetit erneut anzuregen,
bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Rheuma, Blasensteinen, Blasen – Entzündungen, Nierensteinen, Bluthochdruck, Ohrenschmerzen, Depression, Müdigkeit, einem Kater, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, bei dem Austreiben der Nachgeburt, Insektenstichen, spezifisch Mückenstichen, Schuppen und Geschwüren. Es ist außerdem Wehen fördernd und Menstruations fördernd. Es hilft zudem auch bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Die Hauptanwendungsgebiete liegen allerdings bei Verdauungsstörungen und dem Anregen der Harnorgane. Die Heilwirkung von Petersilie ist krampflösend, harntreibend, schleimlösend und tonisierend.

Die Petersilie ist sehr reich an Vitamin A, B und C sowie an Kalzium und anderen wichtigen Mineralstoffen. Gerade durch den hohen Anteil an Vitamin C wirkt das Peterlein ganz besonders belebend. Man kann Petersilie innerlich und äußerlich anwenden

Innere Anwendung

Jürgen Werres/pixelio.de

Als Tee oder Tinktur kann man Petersilie innerlich gegen Blaseninfektionen und Steine in der Blase oder Niere einsetzen. Außerdem hilft das Kraut gegen Blähungen und Verdauungsschwächen. Bei Geburten erleichtert die Petersilie die Funktion der Gebärmutter und ist bei dem Austreiben der Plazenta eine große Hilfe. Allerdings sollte man die Petersilie in größeren Mengen erst nach dem Einsetzen der Geburt zu sich nehmen.

Äußere Anwendung

In Form von  Umschlägen, Bädern oder Waschungen kann man das Kraut als Petersilien – Tee oder verdünnter Tinktur anwenden. In der Art und Weise kann man auch Insektenstiche lindern und Kopfschuppen oder Geschwüre behandeln.

ACHTUNG allerdings bei Schwangerschaften. Eine größere Einnahme von Petersilie kann zu einer Fehlgeburt führen. Als Küchengewürz ist es aber eher unbedenklich.

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