Küchen Impulse Ideen Ratgeber

Alles rund um Ihre Küche!

Die richtige Küchenarbeitsplatte

Die Arbeitsplatte der Küchenzeile muss eine Menge aushalten. Hier wird geschnitten, heiße Töpfe abgestellt und mit allerlei gekleckert. Da bedarf es schon eines besonderen Materials. Zusätzlich sollte die Küchenarbeitsplatte natürlich auch noch ästhetischen Ansprüchen genügen.

Ein Überblick über häufiges Material

Kunststoffbeschichtung in Holzoptik

Kunststoffbeschichtung in Holzoptik, © by tomwaitsfan/ pixelio.de

Schichtstoffplatten – Schichtstoffplatten bestehen aus einer bis zu 60 mm dicken Spanplatte und sind mit Kunststoff beschichtet. Häufig haben sie eine etwas unregelmäßige Oberfläche und sind recht unempfindlich. Wasser, Hitze, Stöße und Säuren können ihnen nichts anhaben.

Corianplatten – Corian ist eine Mischung aus unterschiedlichen Materialien und besteht aus Kunststoff, Phosphaten, Aluminium sowie Kupfer. Dies macht Corianplatten sehr widerstandsfähig gegen Säuren, Laugen, Wasser, Hitze, Schnitte und Stöße.

Fliesenplatten – Fliesen müssen eine ebene Fläche auf der Spanplatte bilden und dürfen nur sehr schmale Fugen haben. Dann sind sie ein unempfindliches Material.

Granitplatten – Schnitte, Nässe oder Hitze kann den Steinplatten nichts anhaben. Vorsicht ist jedoch bei Fett- und Ölflecken geboten. Diese können Verfärbungen hinterlassen und sollten sofort (!) entfernt werden.

Massivholzplatten – Diese Form der Platten werden aus schmalen Leisten zusammengeleimt und bestehen aus Teak- oder Buchenholz. Sie sind eher empfindlich und müssen durch häufiges Scheuern oder ölen gut gepflegt werden.

Für welche Art der Arbeitsplatte man sich entscheidet, hängt sicher auch von der Widerstandsfähigkeit des Materials ab. Entscheidend ist hier, wie häufig gekocht wird und wer die Arbeitsplatte nutzt. Kinder kleckern sicher häufiger als Erwachsene. Sind Sie auf der Suche nach einer praktischen oder schicken Lösung? Auch die Kosten dürften ein entscheidender Faktor sein. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Küchenexperten, welches der Materialien er Ihnen zu welchem Preis anbietet.

Pralinen selbst kreieren

Pralinen zählen zu den schönsten und leckersten Süßigkeiten und sind eine wahre Kunst für sich. Natürlich ist die Herstellung der exquisiten Leckereien jedoch nicht nur erfahrenen Chocolatiers vorbehalten. Auch die eigenen vier Wände werden mit dem richtigen Rezept schnell zur Konditorei. Einfache Pralinen Kreieren kann jeder, der keine Angst vor Konfitüre, Pralinengabel und vielen Schokoladenflecken hat.

Vor allem Trüffelpralinen lassen sich leicht selbst herstellen. Dabei bietet das einfache Grundrezept viele Möglichkeiten zur Variation, sodass man mit den richtigen Zutaten tatsächlich Pralinen herstellen kann, die es so nicht im Laden zu kaufen gibt. Butter, Sahne und Kuvertüre sind die Grundzutaten, aus denen die feste Füllmasse von Trüffelpralinen besteht. Welche Art von Kuvertüre man wählt richtet sich ganz nach dem eigenen Geschmack. Ob Weiße, Zartbitter oder Vollmilchschokolade, das richtet sich vor allem nach den anderen Aromen und Zutaten, die man der Grundmaße beifügen will.

Kirschwasser, Rum, Orange, Eierlikör, Champagner, Zitruslikör und viele andere Stoffe verfeinern den Geschmack der Grundmaße. Oft braucht es dazu nicht viel mehr als einen halben bis einen Teelöffel. Natürlich sind auch Gewürze als Zutat möglich. Chili, Ingwer oder Meersalz sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden.

Für die Grundmaße benötigt man 180g Schokolade, 70g Butter und 3 EL Schlagsahne. Schokolade und Butter werden geschmolzen und mit Sahne und den gewählten Aromen gut verrührt. Die so entstandene Trüffelmaße wird nun am besten mit einer Kuchenspritze in mundgerechten Tropfen auf ein Blech gegeben, wo sie trocknen kann. Wer seine Trüffel perfekt rund haben möchte, kann diese Tropfen wenn sie fest genug sind nochmal per Hand zu Recht rollen. Schließlich taucht man die Trüffel mit einer Pralinengabel in Konfitüre und wälzt sie dann zum Beispiel in Kakaopulver, Zucker oder Schokostreuseln. Auch hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und erlaubt ist, was schmeckt. Wer es zum Beispiel einfach bei dem Konfitüre Überzug belassen will kann diesen auch wunderbar mit einem Aufleger oder einem schönen Schokodesign versehen.

Während so ein Trüffelrezept noch recht einfach ist wird es bei ausgefalleneren Pralinen meist deutlich schwerer. Aber keine Angst, hier gibt es Abhilfe. In vielen Online Shops kann man nämlich ganz einfach mit vielen verschiedenen Zutaten ausgefallene Pralinen kreieren, ganz ohne gleich zum Meister Chocolatier zu werden. So findet sich für jeden die ideale Lösung auf der Suche nach der ganz eigenen Praline.

Küchenstile

Auch Küchen lassen sich nach den verschiedenen Einrichtungsstilen gestalten. Je nach persönlichem Geschmack kann aus unterschiedlichen Stilrichtungen gewählt werden. Beispielhaft werden im Folgenden mediterrane, asiatische und regionale Aspekte aufgegriffen.

Die mediterrane Küche – In Ländern wie Griechenland, Italien und Spanien dient die Küche als Treffpunkt für das menschliche Zusammensein. Charakteristisch für die mediterrane Gestaltung der Küche sind warme, kräftige Farben und natürliche Materialien. Holz in allen Variationen, meist naturbelassen oder mit gekalkter Oberfläche, findet hier Verwendung. Kassettentüren sind typisch, ebenso wie der Einsatz von offenen Regalen, die zur Auflockerung dienen. Auch Fliesen werden häufig für Böden und Wände verwendet, gerne als Bordüre oder Mosaik. Böden gibt es aber auch mit schönen Holzdielen, Naturstein oder Terracotta ausgelegt. Die Wände sind oftmals mit verschiedenen Wischtechniken verputzt und dann mit Weiß oder warmen Farben gestrichen. Textiliten aus unifarbenem Leinen und rustikales Geschirr runden das natürliche Gesamtbild ab. Wer sich Urlaubsflair in die eigene Küche holen möchte, kann sich an dieser Stilrichtung orientieren.

typischer Fliesendekor für den mediterranen Stil

typischer Fliesendekor für den mediterranen Stil, © Rainer Sturm/ PIXELIO

Die asiatische Küche – Wer den asiatischen Stil bevorzugt, orientiert sich an deutlich anderen Aspekten. Die asiatische Küche vermittelt Ruhe, Konzentration, Übersicht und Ordnung. Besonders für kleinere Küchen eignet sich dieses Raumkonzept hervorragend. Eine optische Querbetonung der Einrichtung sorgt für mehr Offenheit und Großzügigkeit. Besonderen Einfluss nimmt die asiatische Esskultur. So werden die Wok-Kochstelle oder eine Grillfläche direkt dem Essplatz zugeordnet, am besten durch eine Kochinsel. So können alle miteinander kochen, plaudern und essen. Typische Einrichtungsfarben sind neben schwarz und weiß auch teilweise grau oder rot. Schubladen und Schränke bieten viel Stauraum, sodass nur wenige Gegenstände die Ordnung oder Übersichtlichkeit stören. Zur Auflockerung dienen asiatische Pflanzen wie Bonsai oder Bambus.

Die regionale Küche – Ihre kulturellen Wurzeln sind vielen Menschen wichtig und so wollen sie Aspekte ihrer Wohnregion in die eigene Küchengestaltung einfließen lassen. Hier ist jeder selbst Experte, welche regionalen Besonderheiten es gibt. Jeder Wohnort hat Baustoffe mit Tradition, eine individuelle Töpferkunst, Webart, Schmiedekunst oder Glasbläserei. Einrichtungsgegenstände dieser Art ergänzen jede Kücheneinrichtung und ergeben kombiniert mit antiken Möbeln aus Familienbesitz eine stimmige Atmosphäre. So kann Tradition und Geschichte in der Kücheneinrichtung sichtbar werden.

Jeder Einrichtungsstil hebt besondere Aspekte hervor. Entscheiden Sie, welche ihrem Geschmack entsprechen und holen Sie sich neues Flair in Ihre Küche.