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Backe, backe, Plätzchen…

Leckere Plätzchen

Leckere Plätzchen, © by wandersmann/ pixelio.de

Nun hat die Adventszeit ganz offiziell begonnen und wir können uns den vielen schönen Aspekten der Vorweihnachtszeit widmen. Zum Beispiel dem Plätzchen backen. Hier gilt es als erstes die Rezeptbücher zu wälzen. Einmal die eigenen und bewährten Rezepte herauszusuchen, aber auch in Backbüchern oder dem Internet nach neuen Köstlichkeiten zu recherchieren. Der Fundus ist riesig und es wird schwierig sein, den Überblick zu behalten. Bei interessanten Rezepten sollten Sie sich immer zuerst die Zutatenliste durchlesen, um zu sehen, ob diese Ihrem Geschmack entsprechen. Ergänzt dieses Rezept die Ihnen bereits bekannten Plätzchenrezepte oder besitzen Sie bereits ein ähnliches? Und letztendlich müssen Sie das Rezept einfach ausprobieren, um zu sehen, ob die gebackenen Plätzchen Ihnen schmecken und optisch gefallen. Am besten Sie schreiben Ihre Kommentare, wie „sehr lecker“, „aufwändig“, „schnell gemacht“, „tolle Optik“ usw., direkt neben das Rezept, damit Sie im nächsten Jahr gezielt auf leckere Plätzchen zurück greifen können. Probieren geht über Studieren. Einen großen Rezepte-Fundus erlangt man nur durch Ausprobieren.

Neben dem folgenden Rezept für Husarenkrapferl, auch unter den Namen Kulleraugen o. ä. bekannt, steht in meinem Rezeptbuch: „Sehr lecker – fruchtig – immer schnell aufgegessen!“. Probieren Sie es doch auch einmal aus.

Husarenkrapferl

Zutaten
200 g Mehl
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
100 g kalte Butter
1 Ei

Das abgewogenen Mehl mit Zucker, Vanillinzucker und Salz in einer Schüssel verrühren und eine Mulde in die trockenen Zutaten hineindrücken. In diese Mulde das Ei hineinschlagen und die kalte Butter in Flocken darüber streuen. Mit möglichst kalten Händen die kalten Zutaten unterkneten bis ein fester Teig entstanden ist. Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Füllung
Marmelade, bevorzugt Erdbeer
1 Eigelb
gehackte Mandeln zum Bestreuen

Aus dem kalten Teig sehr kleine Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dann mit dem Stiel eines Rührlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und diese Mulden mit Marmelade füllen. Je mehr Marmelade hineinpasst, desto leckerer werden die Plätzchen. Anschließend die Ränder des Teiges mit Eigelb bestreichen und die rohen Husarenkrapferl mit den gehackten Mandeln bestreuen.

Im Backofen bei 175° C mit Ober- und Unterhitze für 10 bis 15 Minuten backen. Vor dem Servieren können Sie die Husarenkrapferl nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Im Laufe der Zeit sammeln sich so einige Dinge an und füllen Schubladen und Küchenschränke. Diese erscheinen dann schnell unordentlich und unübersichtlich. Mehr Stauraum muss her. In jeder Küche werden sich ein paar Möglichkeiten finden, um mehr Platz zu gewinnen.

Eine Möglichkeit mehr Übersichtlichkeit in die Schränke und Schubladen zu bringen, ist das Durchdenken von Arbeitsabläufen. So können selten gebrauchte Küchengeräte oder –utensilien zum Beispiel in der Abstellkammer verschwinden.

Als nächstes machen wir uns auf die Suche nach verschenktem Platz, wie zum Beispiel unter der Decke. Küchenelemente unterliegen einer bestimmten Normierung, sodass auch Modelle verschiedener Hersteller miteinander kombiniert werden können. Vielleicht finden Sie so die Möglichkeit, ihre Küchenfront bis an die Decke zu erweitern. Auch wenn die Farben nicht exakt übereinstimmen, lassen sich auch durch unterschiedliche Farbnuancen oder –kontraste hübsche Effekte erzielen. Auch hinter den Sockelleisten verbirgt sich oft ungenutzter Stauraum. Hier sind Schubladen ideal, die sich leicht nachträglich einbauen lassen. Wer möchte, kann sich ebenso selbst an die Anfertigung von Sockelschubladen heranwagen. Eine weitere Möglichkeit bietet der Zwischenraum zwischen Einbauküchenzeile und der Mauer. Dort ist eventuell auch noch genug Platz vorhanden, um eine schmale Schranktür zu integrieren.

Des Weiteren eignen sich Regale hervorragend, um Ordnung auf der Arbeitsfläche zu schaffen. Zwischen Hängeschrank und der Arbeitsplatte kann an der Rückwand ein schmales Regal von bis zu 20 cm montiert werden, um darauf Geschirr zu stapeln oder Gewürze aufzubewahren. Sie können einfach mal im Möbelhaus stöbern, welche Lösung Sie am meisten anspricht und in Ihre Küche hineinpasst. Wer auf die Arbeitsfläche nicht verzichten möchte, kann ebenso gut Leisten oder Metallstangen zum Aufhängen von Utensilien an der Küchenrückwand anbringen. Sogenannte Mini-Konsolen dienen dem gleichen Zweck wie ein Regal, werden aber nur an der Wand verschraubt und reichen nicht bis auf die Arbeitsplatte hinunter.

Hängende Utensilien sparen Platz

Hängende Utensilien sparen Platz, © by piu700/ pixelio.de

Wer sucht, der findet. Suchen Sie einmal nach Möglichkeiten aus Ihrer bestehenden Küche mehr Stauraum herauszuholen. Dabei dürfen Sie ruhig ein wenig kreativ werden und individuelle Ideen umsetzen. Standardlösungen wird es vermutlich sowieso nicht geben.

Die Küchenhersteller geben sich alle Mühe, das die Küchen von heute nicht nur modern und funktional ausgestattet sind, sondern auch optisch ansprechend. Dennoch wirkt eine Küche ohne jeglichen Schnickschnack oftmals ein bisschen kühl. Mit ein paar kleinen Accessoires lässt sich jeder Küche eine ganz individuelle Note geben und zu dem machen was sie sollte – das Herz der Wohnung.

Kalender – der Terminplaner für die ganze Familie

Nehmen wir als Beispiel einen Kalender. In wahrscheinlich jeder Küche ist ein Kalender zu finden, doch es muss ja nicht ein langweiliger Drei-Monats-Planer sein, der an der Wand hängt. Oftmals dient der Kalender in der Küche als Terminplaner für die ganze Familie, in dem die Termine von jedem Familienmitglied festgehalten sind. Eine schöne Idee kann es sein, einen personalisierten Kalender zu nehmen, in dem jedes Familienmitglied seine eigene Spalte hat, die beispielsweise durch ein Foto gekennzeichnet ist. Oder auch ein Motivkalender mit Fotos von Speisen, bei dem auf der Rückseite auch gleich die Rezepte zu den abgebildeten Gerichten stehen.

Küchenuhren sollten zum Stil der Küche passen

Ein weiteres Accessoire, das in keiner Küche fehlen darf, ist die Küchenuhr. Und auch bei den Küchenuhren gibt es große Unterschiede im Design. Hierbei ist es natürlich ganz wichtig, dass sie optisch gut zum Küchendesign passt. Dabei ist vor allem auf das Material zu achten – in einen Küche im Landhausstil, bei der alles aus rustikalem Holz und kein Metall zu finden ist, passt eine super moderne Küchenuhr aus geschliffenem Edelstahl nicht so gut. Hier empfiehlt sich zum Beispiel eine Holzuhr oder auch eine Porzellanuhr mit dem Landhausstil entsprechenden Motiven. Auch eine digitale Küchenuhr würde in so einer Küche fehl am Platz wirken, eine ganz klassische Uhr mit Zeigern passt hier deutlich besser.