Safran ist ein tolles Gewürz, das vielerei Verwendung in der Küche findet. Diese Pflanze ist eine Krokus Art und nur aus der Blüte, speziell den Stempeln, wird das Gewürz gewonnen, welches man dann im Handel kaufen kann. Die Pflanze blüht charakteristisch im Herbst sehr schön violett. Sie hat ihre Vorfahren auf den ägäischen Inseln und auf Kreta. Da man allerdings nur die Stempel der Blüte als Gewürz verarbeiten kann, braucht man bis zu 200 000 Blüten für nur einen Kilogramm getrocknetes Safran. Dazu benötigt man erst einmal ungefähr 1000 Quadratmeter für den Anbau dieser 200 000 Blüten. Außerdem kommen beim Abbau keine Maschinen zum Einsatz, es ist bis heute noch mühselige Handarbeit. Außerdem blüht sie, wie bereits erwähnt, nur 1 – 2 Wochen im Herbst. All dies sind die Gründe für den relativ hohen Preis im Handel. Immerhin zahlt man bis zu 10 Euro pro Gramm in Supermärkten. Das ist natürlich kein Pappenstiel.
Angebaut wird dieses exklusive Gewürz hauptsächlich im Iran. Mit einem Marktanteil von bis zu 90 Prozent ist dieses Land klar Anbaudestination Nummer 1. Aber auch in Kaschmir und in Europa (vor allem Mittelmeerraum) wird das Gewürz Safran angebaut, allerdings deutlich weniger und weniger ertragreich wie im Iran.
Der Geschmack dieser Gewürzpflanze hat ein sehr breites Spektrum. Er reicht von bitter zu herb bis zu scharf, allerdings kommt dieser Geschmack bei normaler Dosierung nicht wirklich zum Tragen. Jeder der dieses Gewürz schon einmal verwendet hat, weiß auch, dass jede Speise dann die charakteristische Farbe gelb annimmt. Das liegt vor allem an dem Crocin in dem Gewürz.
Typische Gerichte, die man mit Safran verfeinert hat sind unter anderem Bouillabaisse, Lussekatter aus Schweden oder ein Risotto a la milanese. Eine interessante Eigenschaft, die man dem Safran nachsagt, ist seine aphrodisierende Wirkung.
Wissenswert ist auch noch, dass man dieses Gewürz unbedingt vor Licht und Feuchtigkeit schützen muss, andernfall verliert er seine Eigenschaften.