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Eine märchenhafte Suppe
Dem Suppenkasper schmeckte seine Brühe bekanntlich nicht. Dieser Zappelphilipp schrieb Geschichte, denn die berühmte Frage „Ob der Philipp heute still wohl bei Tische sitzen will?“ dürfte ein jeder noch aus seiner eigenen Kindheit kennen. Welche Suppe dem armen Struwwelpeter allerdings aufgetischt wurde, blieb bekanntlich ein Geheimnis. Ob wohl Großmutters Rezept dahinter steckte?

Die Zeiten ändern sich und der Geschmack bekanntlich auch. Die moderne Küche besticht jedoch durch besondere Finessen. So kochte man damals wie heute einen deftigen schmackhaften Eintopf, nur die Zutaten haben sich ein wenig geändert.

Andere Länder, andere Sitten. So haben es uns unsere italienischen Nachbarn mit ihrer Gemüsesuppe „Minestrone“ gezeigt, dass diese durchaus auch kalt zu genießen ist. Denn wenn einem bei einer Bullen Hitze bereits die Brühe läuft, dann möchte man nicht auch noch zusätzlich durch heiße Speisen schwitzen. In südlichen Ländern wählt man daher vorzugsweise frisches Gemüse, um eine sog. Sommersuppe zu kreieren.

Auch hierzulande ist es absolute Geschmacksache, für welches Gemüse man sich entscheidet. Die Basis dürfte jedoch in der Regel aus einer Hühner- bzw. Rinderbrühe bestehen. Diese verfeinert der anspruchsvolle, moderne Gourmet lediglich mit etwas Tabasco, Wodka, Zitronensaft, schmeckt das Ganze mit frischem Ingwer, Salz und Pfeffer ab und verfeinert es beispielsweise mit einem Häubchen aus Sauerrahm sowie einigen Estragonblättern. Wählt er einen Kürbis, Avocados oder Karotten, so bleibt die Basis doch die gleiche. Nur frisch sollte das Gemüse sein. Ob er sein feines Süppchen zusätzlich mit Knoblauch verfeinert, ist ebenfalls eine ganz individuelle Entscheidung. Anstelle des Wodka dürfte natürlich Gin oder Cherry eine vergleichbare Wahl darstellen.

Wozu soll man da noch den Alkohol trinken? Doch Vorsicht bei der Menge, denn im Blutspiegel machen sich die Promille durchaus bemerkbar. Falls man bei einer Kontrolle angehalten wird, kann man zwar immer noch berechtigerweise behaupten, getrunken habe man nichts, doch ob der Polizist Einsicht hat, dürfte dahingestellt bleiben …

Frühlingssuppe Kochen so geht’s

(CC BY 2.0) by thebittenword.com - flickr.com

Eine Frühlingssuppe ist ein leckeres Gericht für die gesunde Ernährung. Sie kann zu jeder Jahreszeit, nicht nur im Frühling, gekocht werden. Für jedes Gemüse gibt es die passende Saison. Gemeinsam mit Nudeln besitzt eine Frühlingssuppe nur wenige Kalorien. Für das Grundrezept einer Frühlingssuppe brauchen Sie 1 bis 2 frische Möhren, 100 Gramm feine Erbsen, 100 Gramm Suppennudeln oder wahlweise Fadennudeln und einen Liter Gemüsebrühe.

Zubereitung des Grundrezeptes

Zuerst werden die Möhren mit dem Sparschäler geschält und danach in Würfel geschnitten. In der Zwischenzeit wird die Brühe in einem Topf erhitzt. Geben Sie die Möhren zu der heißen Brühe und fügen Sie die Erbsen frisch oder tiefgekühlt dazu. Lassen Sie die Suppe aufkochen. Nach vier Minuten fügen Sie die Nudeln dazu. Nach weiteren fünf Minuten ist der Inhalt gar und die Frühlingssuppe fertig. Streuen Sie ein wenig Petersilie über die Suppe.

Suppe mit Spargel und Kohlrabi

Für die Frühlingssuppe gibt es viele Variationen. Feinschmecker lieben die Suppe mit Spargel, Kohlrabi und Möhren. Sie benötigen für diese Variante 200 Gramm Spargel, 100 Gramm Zuckerschoten, 1 jungen Kohlrabi, 1 zarte Möhre, 3 Schalotten, 0,75 Liter Gemüsebrühe und etwas Öl.

Zubereitung der Feinschmeckersuppe

Waschen Sie zuerst das Gemüse. Der Spargel muss geschält werden und wird danach in 2 bis 4 Zentimeter lange Stücke geschnitten. Die Zuckerschoten müssen halbiert und der Kohlrabi und die Möhren nach dem Schälen in Stifte geschnitten werden. Die Schalotten schneiden Sie klein. Diese müssen danach im heißen Öl angedünstet werden. Fügen Sie nach kurzer Zeit das restliche Kleingeschnittene dazu. Lassen Sie die Mischung einige Minuten köcheln. Dann löschen Sie das Ganze mit der Brühe ab. Die Suppe wird mit Salz und Pfeffer gewürzt. Etwas Parmesan gibt einen zusätzlichen Kick.

Großmutters Rezept

Die Inhaltsstoffe von Großmutters Frühlingssuppe waren noch reichhaltiger. Die passende Saison dafür ist der Frühling. Das Rezept sieht 2 junge Kohlrabi, 4 junge Möhren, 200 Gramm grüne Bohnen, 5 Spargelstangen, 1/3 Blumenkohl für 1,5 Liter Fleischbrühe vor. Die Pflanzenkost muss gewaschen und geputzt werden. Danach wird alles klein geschnitten. Der Blumenkohl wird zerteilt und in Salzwasser aufgekocht. Danach könne Sie das restliche Suppengemüse zugegeben und einige Minuten kochen. Großmutter fügte zuletzt die Fleischbrühe zu. Garniert mit jungen Kohlrabiblättern ist die frische Suppe nach der langen Winterszeit eine willkommene Abwechslung.

Was koche ich?

Hamburger selbst gemacht

(CC BY-SA 2.0) by fox_kiyo via flickr.com

Wer kennt es nicht, wenn sich plötzlich die Verwandtschaft oder gute Freunde zu einem spontanen Besuch ankündigen – dann ist Improvisationsgeschick gefragt. Denn neben einem schön hergerichteten Tisch bekommen die Gäste sicherlich schon nach kurzer Zeit Hunger. Doch wenn die Geschäfte geschlossen sind, ist es gar nicht so einfach schnell ein tolles Essen zuzubereiten. Doch es gibt einige Möglichkeiten, bei denen man schon mit einfachen Haushaltswaren gut kochen und backen kann.

Der Hamburger – sehr simpel
Ein sehr einfaches Rezept, das sich insbesondere bei Freunden, die zu Besuch kommen eignet, ist der Hamburger. Er ist schnell zubereitet, man benötigt nur wenige Zutaten und er schmeckt hervorragend. Benötigt werden Brötchen (vorzugsweise Hamburgerbrötchen), Hackfleisch, ein Ei, Eisbergsalat, eine Zwiebel, etwas Sauce oder Ketchup, Käse, Tomaten (auch Dosentomaten) sowie Salz und Pfeffer. Das Hackfleisch wird zu kleinen Scheibchen geformt und mit dem Ei verrührt. Anschließend wird es gebraten. Die Brötchen werden vorsichtig angebacken, während die Tomaten, der Käse und der Eisbergsalat in eine passende Form gebracht wird. Danach wird der Burger nach Belieben aus den Zutaten aufgebaut und verzehrt.

Die herzhaft deftige Tomatensuppe für die Familie
Sollte man jedoch ausschließlich über Zutaten aus Dosen etc. verfügen, so lassen sich damit ebenfalls sehr tolle Gerichte kochen. Ganz besonders geeignet sind hierbei Suppen, bei denen man in der Regel nicht viel falsch machen kann. Ein Beispiel ist die Tomatensuppe. Hierfür benötigt man Dosentomaten, Wasser, Pfeffer und Salz, Tzatziki, Tomatenmark, Brot, Mozzarella, Butter, eine Zwiebel und etwas Fleischbrühe. Man vermengt die Dosentomaten mit etwas Wasser und Tzatziki, bis eine hellrote Substanz entsteht. Danach schmilzt man die Butter in einem Topf und dünstet die Zwiebel darin an. Es werden weitere Tomaten sowie der Tomatenmark hinzugegeben. Infolgedessen wird auch die Brühe in den Topf gegeben und man lässt alles etwas köcheln. Anschließend püriert man die Mischung aus Dosentomaten und Wasser und würzt deftig mit Salz und Pfeffer ab. Aus dem Brot werden Croûtons hergestellt (in Stückchen in der Pfanne anbraten), welche dann hinzugegeben werden. Nun werden die Dosentomaten und das Tzatziki mit dem Rest vermengt und ein erneutes Mal aufgekocht. Fertig ist eine herzhafte deftige Tomatensuppe, die so gut schmeckt wie sie riecht.

Tomaten Suppe selbst gemacht

(CC BY-SA 2.0) by abnehmen.net via flickr.com