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Das leichte Weihnachtsmenü

In der Weihnachtszeit wird eigentlich hauptsächlich geschlemmt. Man eilt von einer Weihnachtsfeier zur nächsten und von einem gedeckten Tisch zum anderen. Omas, Mütter, Verwandte und Bekannte tischen die leckersten Dinge auf.

Aber ein Weihnachtsmenü muss nicht immer eine Kalorienbombe sein! Es gibt durchaus auch leichte und trotzdem leckere Rezepte. Denn wer möchte sofort nach den Weihnachtstagen mit einer Diät beginnen müssen, weil die Hose nicht mehr passt? Probieren Sie doch mal das folgende Rezept aus.

Vorspeise: Fruchtiger Salat

Einen halben Kopf Eisbergsalat und 200 g Rucola waschen und klein schneiden. Dann die Salatmischung auf vier Teller verteilen. Zwei Orangen schälen, filetieren und über den Salat geben. Ein Dressing aus Kräutern sowie etwas Öl zubereiten und über die Orangenspalten geben. Obenauf Balsamico – Creme in Schlieren verteilen. Dies ergänzt die Rucola- und Orangennote hervorragend und wirkt zusätzlich sehr dekorativ. Ein Salat als Vorspeise macht satt, ohne mächtig oder sehr kalorienreich zu sein.

Hauptgericht: Orangenlachs an Petersilienpüree

750 g Lachsseite ohne Haut mit Salz und Pfeffer würzen. Eine unbehandelte Orange in dünne Scheiben schneiden und mit einigen Zweigen Zitronenthymian auf dem Fisch verteilen. Bei 140 °C im Backofen etwa 20 Minuten garen. Für das Petersilienpüree zunächst 400 g Kartoffel schälen, würfeln und in Salzwasser kochen. Ein Bund glatte Petersilie grob hacken und mit 50 ml Brühe fein pürieren. Die Kartoffeln abgießen, klein stampfen und die Petersilienmasse zugeben. Das Petersilienpüree nach Geschmack mit etwas Milch, 30 g fein geriebenem Cheddar und einem Esslöffel mildem Senf würzen. Mit Salz sowie Pfeffer abschmecken und zu dem Orangenlachs servieren.

Spekulatius - Bratapfel

Spekulatius - Bratapfel, © by Aira/ pixelio.de

Nachtisch: Spekulatius Bratapfel

Als krönender und fruchtiger Abschluss des leichten Menüs dient ein Bratapfel. Dafür bei vier Äpfeln das Kerngehäuse entfernen, am besten eignet sich die Sorten Cox Orange und den Backofen auf 200 °C vorheizen. Vier zerkrümmelte Spekulatiuskekse mit gehobelten Mandeln vermischen und in die Äpfel füllen. Etwas Rum hinzugeben. Die Oberseite der Äpfel mit Honig bestreichen und mit einigen gehobelten Mandeln bestreuen. Backen bis die Äpfel beim Einstechen weich erscheinen.

Alle Angaben dieses leichten Weihnachtsmenüs beziehen sich auf vier Portionen. Und da das Auge bekanntlich mit isst, finden Sie hier ein paar Ideen für die passende Tischdekoration.

12 praktische Backtipps

Von Profibäckern und Fachleuten lässt sich eine Menge abgucken. Darum finden Sie hier einige praktische Backtipps, damit Ihre Kreationen in Zukunft noch besser gelingen und Sie dafür noch mehr Lob erhalten.

1. Beim Kaffeeklatsch oder Geburtstagskaffeetrinken bleiben meist noch Reste übrig. Damit diese nicht trocken werden, können Sie sie fein zerbröseln und mit Pudding, Quarkcreme und Früchten zu einem leckeren Nachtisch schichten.

Kuchenreste als Schichtdessert

Kuchenreste als Schichtdessert, © by Gänseblümchen/ pixelio.de

2. Schokoraspel werden oft nur in den klassischen Geschmacksrichtungen verkauft. Aber Sie können aus ihrer Lieblingssorte auch selbst Raspel herstellen. Mit einem Sparschäler schaben Sie einfach kleine Locken vom Rand der Schokoladentafel ab.

3. Haben Sie gerade keinen Spritzbeutel zur Hand? Dann füllen Sie die Masse in einen Gefrierbeutel und schneiden eine kleine Spitze ab. Nun können Sie durch dieses feine Loch wunderbar verzieren.

4. Für einen Apfelkuchen ist es wichtig, dass Sie die richtige Sorte wählen. Entscheiden Sie sich für Äpfel mit festem Fruchtfleisch, wie Elstar oder Boskop. Diese zerfallen beim Backen nicht so leicht.

5. Karamellgitter sind etwas sehr Edles. Dafür Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen und mit einem Löffel in Fäden über eine gefettete Suppenkelle geben. Nach dem Abkühlen vorsichtig abheben.

6. Pfannkuchenteig wird klumpenfrei wenn Sie die richtige Reihenfolge der Zutaten einhalten. Das Mehl löffelweise mit dem Schneebesen unter die Milch rühren. Erst dann die Eier unter die Masse schlagen.

7. Blitzpralinen sind ein tolles Mitbringsel: Geschmolzene Schokolade in süße Eiswürfelformen geben und fest werden lassen. Dann in ein durchsichtiges Tütchen geben oder anders verpacken.

8. Der Hefeteig wird lockerer und bleibt länger frisch, wenn Sie die Hälfte der benötigten Flüssigkeit durch Buttermilch ersetzen.

9. Langweilige Rührkuchen können verfeinert werden, indem Sie das Paniermehl zum Ausstreuen der Form durch Kokosraspel, Krokant oder gemahlene Nüsse ersetzen.

10. Zuckerguss lässt sich mit Kirschsaft auf ganz natürliche Weise rosa einfärben und erhält dadurch auch noch einen besonderen Geschmack.

11. Frische Hefe geht am besten, wenn sie mit lauwarmer Milch und einem Esslöffel Zucker zusammen gegeben wird.

Muffins

Muffins, © by Gänseblümchen/ pixelio.de

12. Aus trockenen Muffins zaubern Sie mit wenigen Zutaten besondere Törtchen. Dafür die Muffins quer halbieren, mit Marmelade, Quarkcreme, Pudding oder Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Viele klassische Rezepte können mit einfachen Tricks abgewandelt und verfeinert werden. Dadurch entstehen dann ganz besondere Köstlichkeiten.

Zum Saisonobst gehören im Herbst auch die Äpfel. Da hängen sie so reif und knackig an den Bäumen. Viele verschiedene Sorten kommen aus der Region und sind deshalb besonders preisgünstig. Vielleicht hat die eine oder andere auch eigene Äpfel im Garten oder bekommt von Bekannten einen ganzen Eimer geschenkt. Aber nicht alle Äpfel lassen sich gleich gut zum Kochen oder Backen verwenden. Die verschiedenen Sorten haben auch verschiedene Eigenschaften. Man unterscheidet zwischen Koch-, Back- und Tafeläpfel.

knackige Äpfel

knackige Äpfel, © Annamartha/ PIXELIO

Zum Backen eignen sich besonders Apfelsorten, die weder zu saftig sind, noch zu schnell zerfallen.

  • Berlepsch und Boskop sind perfekt für Bratäpfel und den Kuchen, gut zu lagern und enthalten sehr viel Vitamin C, die braune Färbung lässt sich durch einige Spritzer Zitronensaft verhindern
  • Elster, Jonagold und Cox Orange sind ebenfalls Backäpfel, die möglichst festes Fruchtfleisch haben sollten
  • weniger bekannte Sorten sind Goldparmäne, Gravensteiner und Idared, die gut für Kuchen verwendet werden können

Zum Kochen, bspw. für ein Apfelmus oder zum Dünsten eignen sich sehr viele Sorten mit lockerem Fruchtfleisch. Für ein Kompott sind saftige und bissfeste Sorten zu empfehlen.

  • Alkmene, Berlepsch, Braeburn und Cox Orange haben gute Eigenschaften zu Apfelmus verkocht zu werden
  • Elstar und Jonagold eignen sich hervorragend zum Dünsten
  • die Sorten Gloster, Goldparmäne und Gravensteiner geben ein sehr leckeres Apfelmus ab
  • und auch Idared, James Grieve, Jonagold und Klarapfel können für das Mus verwendet werden

Ein leckerer Obstsalat lässt sich am besten mit Tafeläpfeln zubereiten. Viele der oben genannten Sorten sind auch gleichzeitig als Tafeläpfel sehr beliebt.

  • allein Gala und Golden Delicious sollten ausschließlich in rohem Zustand verzehrt werden

Unter den vielen Apfelsorten fällt sie Auswahl schon beinahe schwer. Aber welcher als Lieblingsapfel für die Zubereitung von Kuchen, Kompott, Mus usw. bevorzugt wird, ist und bleibt Geschmackssache. Die Früchte sind sehr vielseitig und passen zu süßen Gerichten, bspw. mit Zimt kombiniert, aber auch zu pikanten Speisen, wie bspw. Rotkohl. Nur einfrieren lassen sich Äpfel leider nicht. Dafür kann man sie an einem dunklen und trockenen Ort längere Zeit lagern oder als Apfelkuchen sowie Apfelmus in die Tiefkühltruhe legen.