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Gesunde Ernährung in der Großküche

Das Gemüse

Fettige Burger kombiniert Pommes, triefender Kartoffelauflauf mit fettiger Soße und massig Käse überbacken. Viele stellen sich solche Gerichte unter dem Essen in Großküchen vor und sind der Meinung, dass man zwar satt werden kann, jedoch alles andere als gesundes zu sich nimmt. Dies ist vor allem jenen ein Dorn im Auge, die auf ihre Ernährung achten, Lebensmittelallergien haben oder sich vegetarisch oder vegan ernähren. Da dieser Personenkreis immer größer wird, wird auch das Angebot in den Mensen, Kantinen und anderen Großküchen immer vielfältiger und mit ein paar Tricks ist es gegen die landläufige Meinung sogar möglich, sogar in der Mensa sich ausgewogen zu ernähren. Um die Großküche auf die neuesten Trends einzustellen eignet sich die Hilfe durch einen Profi. Hase & Co aus Osnabrück bietet dabei fachkundige und kompetente Beratung und Einrichtung.

Das richtige Essen in der Großküche

Zuallererst sollte man sich eine große Kantine aussuchen. Die kleinen Kantinen oder Mensen, welche täglich nur wenige Essen abfertigen müssen, haben dementsprechend meist ein einseitiges Essensangebot. Genau in jenen Mensen erfährt man häufig das sogenannte „Fließband-Essen“, was einem widerstrebt. Großküchen, die einen großen Umfang an Menüs tagtäglich kochen müssen, haben hingegen viel mehr Möglichkeiten ein vielfältiges Angebot anzubieten. Diese haben meist ein Salatbuffet, verschiedenste Speisen und sogar einen Event-Cooking-Bereich.
Dank der großen Auswahl ist es hier möglich sich ein gesundes Essen zusammenzustellen. Durch rechtliche Vorschriften können hier auch Lebensmittelallergiker, Veganer und Vegetarier sorglos satt werden. Nun heißt es jedoch sich klug das Essen auszuwählen.
Zuallererst sollte man sich am Salatbuffet bedienen. Salat ist bei einer bunten Zusammenstellung eine gesunde Beilage und füllt schon einmal den Magen. Hier heißt es jedoch auch vorsichtig sein: Finger weg von in Mayonnaise getränkten Salatbeilagen. Genauso sollte man auf Cocktail, Joghurt- und andere fettige Dressings verzichten. Besser ist es sich am Essig und Öl zu bedienen. Hier sollte man sich auf einen Esslöffel Öl beschränken und den Salat mit dem Essig, Salz und Pfeffer aufpeppen.
Weiter geht es mit der Menüzusammenstellung. Bei den Fleischsorten sollte man lieber zu Geflügel und, wenn angeboten, zu Filets greifen. Jene sind fettarm und ein guter Eiweißspender. Auf Fleischprodukte mit Panade und Haut sollte man gänzlich verzichten. Ebenfalls auf Geschnetzeltes in Soßen. Diese Mahlzeiten triefen vor gesättigten Fettsäuren und sollten deshalb großräumig umgangen werden.
Bei den Sättigungsbeilagen sollte man Salzkartoffeln, Nudeln und Reis bevorzugen. Lediglich bei den Nudeln sollte man schauen, ob diese nicht zu ölig sind, da sie gerne damit vermengt werden, damit sie nicht aneinander kleben bleiben. Röstkartoffeln, Röstis, Pommes und auch Kroketten sind zu vermeiden. Auch hier ist das Stichwort wieder „verfettet“.
Möchte man Soßen zum Mittagessen haben, sollten hier nur die Bratensoßen auf dem Teller landen. Sahnesoßen sind zumindest im Übermaß ein No-Go. Letztlich sollte man vor allem auf viel Gemüse oder Salat zurückgreifen. Besonders ein bunter, gefüllter Teller macht letztlich gesund satt und glücklich.

Gewürze helfen der Gesundheit 2

Die Muskatnuss

Birgit H / pixelio.de

Der immergrüne Muskatnussbaum ist auf den Molukken, zu Indonesien gehörenden Inseln, beheimatet. Arabische Seefahrer brachten die Muskatnuss im sechsten Jahrhundert von den Molukken nach Europa. Muskat war zu der Zeit ein Luxus und wurde zu Schwindel erregenden Preisen verkauft. Möglicherweise war der Grund auch, dass Muskat als bestes pflanzliches Heilmittel zur Beruhigung von Nerven und Geist galt.

In der Küche wird normalerweise nur frisch geriebene Muskatnuss verwendet, da ihr Aroma leicht flüchtig ist, aber das fertige Pulver reicht auch aus. Das Gewürz wird in Suppen, Eintöpfen, Kartoffelgerichten, in Feingebäck, aber auch in Gerichten aus Fleisch wie Schweinebraten oder Frikadellen verwendet. Außerdem eignet es sich zum Würzen von Spinat, Rosenkohl, Blumenkohl, Rotkohl, Kohlrabi und Pastinaken.

Da Muskatnuss sehr beruhigend wirkt, sorgt es für einen besonders ruhigen und erholsamen Schlaf, wenn man ¼ Messerspitze in Milch aufgelöst zu sich nimmt, bevor man abends zu Bett geht. Ganz nebenbei bewirkt das Gewürz dabei auch noch eine exzellente Verdauung. Man empfiehlt daher Muskatnuss auch bei Durchfall anzuwenden. Zu dem wirkt das kräftige Gewürz auch noch entblähend, daher wendet man Muskatnusspulver auch bei dem Gefühl eines Blähbauches und natürlich bei Blähungen an. Muskat beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Darm und den Magen und bringt die Darmflora zurück in ihr Gleichgeweicht, so dass es äußerst empfehlenswert bei Übelkeit ist. Die Nerven entspannen sich und der Körper kann wieder aufatmen. Auch bei Bauchkrämpfen hilft das Gewürzpulver. In Indien wird außerdem noch eine Salbe aus Muskatnusspulver und Wasser hergestellt, die Hautleiden wie Flechten und Ekzeme lindert.

Achtung: Größere Mengen Muskatnuss, etwa vier Gramm, können bei Erwachsenen und Kindern schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Das bedeutet von Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen bis hin zu schweren Delirien, wie Halluzinationen, Orientierungslosigkeit und Gedächtnisstörungen, die über mehrere Tage anhalten können.

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Gewürze helfen der Gesundheit

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Man kennt sie zum Verfeinern von Soßen oder anderen Gerichten. Sie können jedoch viel mehr. Spezielle Gewürze unterstützen die Gesundheit des Körpers, wenn man sie zu sich nimmt und sind gleichzeitig lecker!

Majoran

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Der Majoran als Pflanze gehört den Lippenbblütlern an und stammt ursprünglich aus Kleinasien. In der Antike galt die Pflanze als Symbol der Glückseligkeit und Hochzeitspaare wurden häufig mit Majorangirlanden behängt.

In der Küche verwendet man Majoran ob frisch oder getrocknet hauptsächlich zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen (Kartoffelsuppe),Soßen, Würsten und Hülsenfrüchten. Die Pflanze bietet jedoch viel mehr Vorteile als einen guten Geschmack.

Sie besteht zu einem Großteil aus ätherischen Ölen und wird auch deshalb bei Erkältungskrankheiten und Schnupfen, in Form von Ölen oder Salben,vor allem bei Säuglingen angewendet. Säuglinge vertragen im Normalfall keine ätherischen Öle und man sollte auf jeden Fall auf eine Anwendung von Eukalyptus oder Menthol, in jeglicher Form verzichten. Majoran bildet eine Ausnahme. Da es besonders mild, aber trotzdem würzig ist, kann man es bedenkenlos bei Säuglingen die sich eine Erkältung zugezogen haben anwenden. Aber auch bei Blähungen, Zahnfleischbluten, Appetitlosigkeit und Durchfall hilft das Gewürz. Nimmt man es als Nahrung zu sich wirkt es besonders entblähend und kräftigend. Majoran fördert somit die Verdauung enorm und stärkt zudem auch noch den Magen. Man vermutet, dass Majoran früher auch als Schmerzmittel zu sich genommen wurde, denn es ist antiseptisch und lindert tatsächlich Schmerzen und Krämpfe. Aber Majoran beruhigt nicht nur den Körper, sondern auch die Nerven. Besonders für Frauen, die an staren Menstruationsschmerzen leiden ist das Gewürz sehr empfehlenswert. Es entkrampft die Muskulatur und regt somit die Menstruation an. Majoran ist ebenfalls ein Bestandteil von sogenannten Stilltees, da es die Milchbildung von stillenden Müttern positiv beeinflusst.

Häufig liegt die Lösung von körperlichen Beschwerden viel näher als man vermutet und es ist nicht immer unbedingt erforderlich zu chemischen Arzneimitteln zu greifen. Bei sehr starken und langanhaltenden Beschwerden sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen.