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Gewürze helfen der Gesundheit 3

Die Petersilie
Betty / pixelio.de

In der Küche kennt man sie zum Verfeinern von Soßen, Salaten und Kräuterquarks. Kocht man sie, dann lässt man die gehackte Pflanze nur kurz garen, denn sonst verliert sie ihren aromatischen Geschmack. Das Gewürz ist sehr häufig in Gerichten der französischen, italienischen und vor allem türkischen Küche anzufinden.

Die Petersilie hat viele Namen wie das Peterle, das Bockskraut und so weiter. Ursprünglich stammt sie aus Südeuropa. Als Pflanze gibt es sie als glatte und krause Pflazensorte. Ihr Anwendungsgebiet ist enorm. Hier die Auflistung: Petersilie hilft bei Appetitlosigkeit den Appetit erneut anzuregen,
bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Rheuma, Blasensteinen, Blasen – Entzündungen, Nierensteinen, Bluthochdruck, Ohrenschmerzen, Depression, Müdigkeit, einem Kater, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, bei dem Austreiben der Nachgeburt, Insektenstichen, spezifisch Mückenstichen, Schuppen und Geschwüren. Es ist außerdem Wehen fördernd und Menstruations fördernd. Es hilft zudem auch bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Die Hauptanwendungsgebiete liegen allerdings bei Verdauungsstörungen und dem Anregen der Harnorgane. Die Heilwirkung von Petersilie ist krampflösend, harntreibend, schleimlösend und tonisierend.

Die Petersilie ist sehr reich an Vitamin A, B und C sowie an Kalzium und anderen wichtigen Mineralstoffen. Gerade durch den hohen Anteil an Vitamin C wirkt das Peterlein ganz besonders belebend. Man kann Petersilie innerlich und äußerlich anwenden

Innere Anwendung

Jürgen Werres/pixelio.de

Als Tee oder Tinktur kann man Petersilie innerlich gegen Blaseninfektionen und Steine in der Blase oder Niere einsetzen. Außerdem hilft das Kraut gegen Blähungen und Verdauungsschwächen. Bei Geburten erleichtert die Petersilie die Funktion der Gebärmutter und ist bei dem Austreiben der Plazenta eine große Hilfe. Allerdings sollte man die Petersilie in größeren Mengen erst nach dem Einsetzen der Geburt zu sich nehmen.

Äußere Anwendung

In Form von  Umschlägen, Bädern oder Waschungen kann man das Kraut als Petersilien – Tee oder verdünnter Tinktur anwenden. In der Art und Weise kann man auch Insektenstiche lindern und Kopfschuppen oder Geschwüre behandeln.

ACHTUNG allerdings bei Schwangerschaften. Eine größere Einnahme von Petersilie kann zu einer Fehlgeburt führen. Als Küchengewürz ist es aber eher unbedenklich.

Gewürze helfen der Gesundheit 2

Die Muskatnuss

Birgit H / pixelio.de

Der immergrüne Muskatnussbaum ist auf den Molukken, zu Indonesien gehörenden Inseln, beheimatet. Arabische Seefahrer brachten die Muskatnuss im sechsten Jahrhundert von den Molukken nach Europa. Muskat war zu der Zeit ein Luxus und wurde zu Schwindel erregenden Preisen verkauft. Möglicherweise war der Grund auch, dass Muskat als bestes pflanzliches Heilmittel zur Beruhigung von Nerven und Geist galt.

In der Küche wird normalerweise nur frisch geriebene Muskatnuss verwendet, da ihr Aroma leicht flüchtig ist, aber das fertige Pulver reicht auch aus. Das Gewürz wird in Suppen, Eintöpfen, Kartoffelgerichten, in Feingebäck, aber auch in Gerichten aus Fleisch wie Schweinebraten oder Frikadellen verwendet. Außerdem eignet es sich zum Würzen von Spinat, Rosenkohl, Blumenkohl, Rotkohl, Kohlrabi und Pastinaken.

Da Muskatnuss sehr beruhigend wirkt, sorgt es für einen besonders ruhigen und erholsamen Schlaf, wenn man ¼ Messerspitze in Milch aufgelöst zu sich nimmt, bevor man abends zu Bett geht. Ganz nebenbei bewirkt das Gewürz dabei auch noch eine exzellente Verdauung. Man empfiehlt daher Muskatnuss auch bei Durchfall anzuwenden. Zu dem wirkt das kräftige Gewürz auch noch entblähend, daher wendet man Muskatnusspulver auch bei dem Gefühl eines Blähbauches und natürlich bei Blähungen an. Muskat beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Darm und den Magen und bringt die Darmflora zurück in ihr Gleichgeweicht, so dass es äußerst empfehlenswert bei Übelkeit ist. Die Nerven entspannen sich und der Körper kann wieder aufatmen. Auch bei Bauchkrämpfen hilft das Gewürzpulver. In Indien wird außerdem noch eine Salbe aus Muskatnusspulver und Wasser hergestellt, die Hautleiden wie Flechten und Ekzeme lindert.

Achtung: Größere Mengen Muskatnuss, etwa vier Gramm, können bei Erwachsenen und Kindern schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Das bedeutet von Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen bis hin zu schweren Delirien, wie Halluzinationen, Orientierungslosigkeit und Gedächtnisstörungen, die über mehrere Tage anhalten können.

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Gewürze helfen der Gesundheit

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Man kennt sie zum Verfeinern von Soßen oder anderen Gerichten. Sie können jedoch viel mehr. Spezielle Gewürze unterstützen die Gesundheit des Körpers, wenn man sie zu sich nimmt und sind gleichzeitig lecker!

Majoran

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Der Majoran als Pflanze gehört den Lippenbblütlern an und stammt ursprünglich aus Kleinasien. In der Antike galt die Pflanze als Symbol der Glückseligkeit und Hochzeitspaare wurden häufig mit Majorangirlanden behängt.

In der Küche verwendet man Majoran ob frisch oder getrocknet hauptsächlich zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen (Kartoffelsuppe),Soßen, Würsten und Hülsenfrüchten. Die Pflanze bietet jedoch viel mehr Vorteile als einen guten Geschmack.

Sie besteht zu einem Großteil aus ätherischen Ölen und wird auch deshalb bei Erkältungskrankheiten und Schnupfen, in Form von Ölen oder Salben,vor allem bei Säuglingen angewendet. Säuglinge vertragen im Normalfall keine ätherischen Öle und man sollte auf jeden Fall auf eine Anwendung von Eukalyptus oder Menthol, in jeglicher Form verzichten. Majoran bildet eine Ausnahme. Da es besonders mild, aber trotzdem würzig ist, kann man es bedenkenlos bei Säuglingen die sich eine Erkältung zugezogen haben anwenden. Aber auch bei Blähungen, Zahnfleischbluten, Appetitlosigkeit und Durchfall hilft das Gewürz. Nimmt man es als Nahrung zu sich wirkt es besonders entblähend und kräftigend. Majoran fördert somit die Verdauung enorm und stärkt zudem auch noch den Magen. Man vermutet, dass Majoran früher auch als Schmerzmittel zu sich genommen wurde, denn es ist antiseptisch und lindert tatsächlich Schmerzen und Krämpfe. Aber Majoran beruhigt nicht nur den Körper, sondern auch die Nerven. Besonders für Frauen, die an staren Menstruationsschmerzen leiden ist das Gewürz sehr empfehlenswert. Es entkrampft die Muskulatur und regt somit die Menstruation an. Majoran ist ebenfalls ein Bestandteil von sogenannten Stilltees, da es die Milchbildung von stillenden Müttern positiv beeinflusst.

Häufig liegt die Lösung von körperlichen Beschwerden viel näher als man vermutet und es ist nicht immer unbedingt erforderlich zu chemischen Arzneimitteln zu greifen. Bei sehr starken und langanhaltenden Beschwerden sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen.