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Hübsche Töpfe für Gewürzpflanzen

Maja Dumat/pixelio.de

Jeder kennt Gewürze, ob nun gekauft und eingepflanzt oder selbst gesät in den üblichen kleinen Blecheimern, die in nahezu jedem Haushalt zu finden sind. Frische Gewürze in der Küche zu haben ist sehr schön. Es frischt das Aussehen der Küche auf und außerdem verströmen viele Gewürzpflanzen einen, zwar dezenten, aber doch herrlichen Duft. Wenn Sie Gewürze in Ihrer Küche mögen und haben wollen, aber ohne die typischen Blecheimer ist die folgende Idee vielleicht das Richtige für Sie und Ihr Zuhause. Lassen Sie sich inspirieren.

Die Idee

pro mente: kinder jugend familie/pixelio.de

Anstatt der Blecheimer werden tonfarbene Keramiktöpfe genommen und individuell gestaltet. So dass es zu Ihnen und Ihrer Küche passt und Sie sich hundert Prozentig wohl fühlen.

Materialien:

Sie benötigen einen Tontopf, der in jedem Gartengeschäft oder Baumarkt erhältlich ist. Außerdem noch Farbe, Transparentlack, eventuell etwas Bastelband oder Spitze, Steinchen und Perlen aller Art und sehr dünnen Silberdraht. Nicht zu vergessen etwas Flüssigkleber oder eine Heißklebepistole. Sie erhalten alle Materalien in handelsüblichen Mengen im Bastelgeschäft. Wahlweise natürlich auch im Internet. Nun aber ran an das Bastelvergnügen.

Und so geht’s:

Sie bereiten zunächst einmal einen Arbeitsplatz vor, der immer gut belüftet werden kann und mit Zeitungen oder Ähnlichem abgedeckt ist. Dann nehmen Sie sich den Topf vor und eine Farbe, die Sie vorher bereit gelegt haben. Nehmen wir an, Sie haben sich drei Gewürzpflanzen ausgesucht und möchten nun drei kleine hübsche Töpfe in den zur Zeit beliebten Pastellfarben Flieder, Mintgrün und einem zarten hellgelb gestalten. Zuerst den fliederfarbenen Topf. Sie bemalen den Topf in der Wunschfarbe und lassen alles gut trocknen. Anschließend lackieren Sie noch einmal über die Farbe, um Sie zu fixieren. Wenn alles gut getrocknet ist, dürfen Sie kreativ werden. Besonders hübsch macht sich hier die Spitze. Dazu nehmen Sie so viel von der Spitze, dass sie um den Topf herum reicht und noch gut zehn Zentimeter über sind. Genauso viel nehmen Sie von dem feinen Silberdraht. Auf die beiden Enden des Silberdrahts fädeln Sie jeweils eine Perle auf und verknoten den Draht so, dass die Perle nicht abfallen kann. Anschließend nehmen Sie die Spitze und den Draht wickeln beides zusammen um den Topf und knoten es fest. Damit es besser hält, können Sie noch einen Tropfen Kleber unter den Knoten setzen. Et voilá, fertig ist einer Ihrer individuellen Gewürztöpfe. Nach diesem Prinzip gehen Sie auch mit den anderen vor. Dabei ist Ihrer Kreativität keine Grenze gesetzt. Probieren Sie verschiedene Sachen aus, anderes Band, Steinchen oder verschiedene Farben etc.

Sabin S./pixelio.de

Viel Spaß!

Gewürze helfen der Gesundheit 3

Die Petersilie
Betty / pixelio.de

In der Küche kennt man sie zum Verfeinern von Soßen, Salaten und Kräuterquarks. Kocht man sie, dann lässt man die gehackte Pflanze nur kurz garen, denn sonst verliert sie ihren aromatischen Geschmack. Das Gewürz ist sehr häufig in Gerichten der französischen, italienischen und vor allem türkischen Küche anzufinden.

Die Petersilie hat viele Namen wie das Peterle, das Bockskraut und so weiter. Ursprünglich stammt sie aus Südeuropa. Als Pflanze gibt es sie als glatte und krause Pflazensorte. Ihr Anwendungsgebiet ist enorm. Hier die Auflistung: Petersilie hilft bei Appetitlosigkeit den Appetit erneut anzuregen,
bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Verstopfung, Mundgeruch, Frühjahrsmüdigkeit, Gicht, Rheuma, Blasensteinen, Blasen – Entzündungen, Nierensteinen, Bluthochdruck, Ohrenschmerzen, Depression, Müdigkeit, einem Kater, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahrsbeschwerden, bei dem Austreiben der Nachgeburt, Insektenstichen, spezifisch Mückenstichen, Schuppen und Geschwüren. Es ist außerdem Wehen fördernd und Menstruations fördernd. Es hilft zudem auch bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Die Hauptanwendungsgebiete liegen allerdings bei Verdauungsstörungen und dem Anregen der Harnorgane. Die Heilwirkung von Petersilie ist krampflösend, harntreibend, schleimlösend und tonisierend.

Die Petersilie ist sehr reich an Vitamin A, B und C sowie an Kalzium und anderen wichtigen Mineralstoffen. Gerade durch den hohen Anteil an Vitamin C wirkt das Peterlein ganz besonders belebend. Man kann Petersilie innerlich und äußerlich anwenden

Innere Anwendung

Jürgen Werres/pixelio.de

Als Tee oder Tinktur kann man Petersilie innerlich gegen Blaseninfektionen und Steine in der Blase oder Niere einsetzen. Außerdem hilft das Kraut gegen Blähungen und Verdauungsschwächen. Bei Geburten erleichtert die Petersilie die Funktion der Gebärmutter und ist bei dem Austreiben der Plazenta eine große Hilfe. Allerdings sollte man die Petersilie in größeren Mengen erst nach dem Einsetzen der Geburt zu sich nehmen.

Äußere Anwendung

In Form von  Umschlägen, Bädern oder Waschungen kann man das Kraut als Petersilien – Tee oder verdünnter Tinktur anwenden. In der Art und Weise kann man auch Insektenstiche lindern und Kopfschuppen oder Geschwüre behandeln.

ACHTUNG allerdings bei Schwangerschaften. Eine größere Einnahme von Petersilie kann zu einer Fehlgeburt führen. Als Küchengewürz ist es aber eher unbedenklich.

Gewürze helfen der Gesundheit 2

Die Muskatnuss

Birgit H / pixelio.de

Der immergrüne Muskatnussbaum ist auf den Molukken, zu Indonesien gehörenden Inseln, beheimatet. Arabische Seefahrer brachten die Muskatnuss im sechsten Jahrhundert von den Molukken nach Europa. Muskat war zu der Zeit ein Luxus und wurde zu Schwindel erregenden Preisen verkauft. Möglicherweise war der Grund auch, dass Muskat als bestes pflanzliches Heilmittel zur Beruhigung von Nerven und Geist galt.

In der Küche wird normalerweise nur frisch geriebene Muskatnuss verwendet, da ihr Aroma leicht flüchtig ist, aber das fertige Pulver reicht auch aus. Das Gewürz wird in Suppen, Eintöpfen, Kartoffelgerichten, in Feingebäck, aber auch in Gerichten aus Fleisch wie Schweinebraten oder Frikadellen verwendet. Außerdem eignet es sich zum Würzen von Spinat, Rosenkohl, Blumenkohl, Rotkohl, Kohlrabi und Pastinaken.

Da Muskatnuss sehr beruhigend wirkt, sorgt es für einen besonders ruhigen und erholsamen Schlaf, wenn man ¼ Messerspitze in Milch aufgelöst zu sich nimmt, bevor man abends zu Bett geht. Ganz nebenbei bewirkt das Gewürz dabei auch noch eine exzellente Verdauung. Man empfiehlt daher Muskatnuss auch bei Durchfall anzuwenden. Zu dem wirkt das kräftige Gewürz auch noch entblähend, daher wendet man Muskatnusspulver auch bei dem Gefühl eines Blähbauches und natürlich bei Blähungen an. Muskat beruhigt nicht nur die Nerven, sondern auch den Darm und den Magen und bringt die Darmflora zurück in ihr Gleichgeweicht, so dass es äußerst empfehlenswert bei Übelkeit ist. Die Nerven entspannen sich und der Körper kann wieder aufatmen. Auch bei Bauchkrämpfen hilft das Gewürzpulver. In Indien wird außerdem noch eine Salbe aus Muskatnusspulver und Wasser hergestellt, die Hautleiden wie Flechten und Ekzeme lindert.

Achtung: Größere Mengen Muskatnuss, etwa vier Gramm, können bei Erwachsenen und Kindern schwere Vergiftungserscheinungen auslösen. Das bedeutet von Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Gleichgewichtsstörungen bis hin zu schweren Delirien, wie Halluzinationen, Orientierungslosigkeit und Gedächtnisstörungen, die über mehrere Tage anhalten können.

Uschi Dreiucker / pixelio.de