Küchen Impulse Ideen Ratgeber

Alles rund um Ihre Küche!

Lecker Hähnchen!

Klaus Steves/pixelio.de

Hähnchenschenkel im Ofen zubereitet mit der richtigen Beilage schmecken herrlich gut und lassen sich entweder zum Mittagessen mit der Familie oder auch etwas feiner zum Abendessen mit Freunden servieren.

Die Zutaten für vier Personen:

Vier Hähnchenschenkel, acht mittelgroße Kartoffeln, eine Paprika, eine Zucchini, Paprikagewürz, Hähnchengewürz, Rosmarin, Thymian, Oregano, Salz und Pfeffer, etwas Olivenöl.

Die Zubereitung

Zuerst heizen Sie den Backofen auf 200 Grad Celsius vor und bereiten ein Backblech mit Backpapier vor. Dann waschen Sie die Hähnchen mit kaltem Wasser ab, tupfen sie trocken und würzen sie anschließend mit Paprika- und Hähnchengewürz.  Reiben Sie sie gut ein, sodass keine freie Stelle bleibt. Wenn der Backofen aufgeheizt ist, stellen Sie die Hähnchen hinein. Die Backzeit beträgt 45 Minuten. Nun schälen Sie die Kartoffeln und achteln sie. Nun waschen Sie die Paprika, entfernen Sie das innere Gehäuse und schneiden sie in ca. ein Zentimeter dicke Streifen. Auch die Zucchini wird gewaschen, längs und quer halbiert und dann ebenfalls in ca. ein Zentimeter dicke Stücke geschnitten. Füllen Sie das Gemüse nun in eine Schüssel und würzen Sie es nach Belieben mit Oregano, Thymian, Paprika, Rosmarin, Salz und Pfeffer. Dazu geben Sie auch noch einen Esslöffel Olivenöl hinzu und mischen das Ganze gut durch. Nach etwas 25 Minuten Backzeit geben Sie das Gemüse auf das Backblech zu den Hähnchen und backen alles zusammen fertig.

Tipp: Servieren Sie doch auch noch frisches Ciabatta Brot und einen Kräuterquark zu den Hähnchen und dem Gemüse. Als letzte Ergänzung passt noch hervorragend ein Rotwein zu dem Menü. Als Nachtisch gibt es Weintrauben und Käse und fertig ist das perfekte Abendmenü für Gäste.

Gewürze helfen der Gesundheit

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Man kennt sie zum Verfeinern von Soßen oder anderen Gerichten. Sie können jedoch viel mehr. Spezielle Gewürze unterstützen die Gesundheit des Körpers, wenn man sie zu sich nimmt und sind gleichzeitig lecker!

Majoran

Uschi Dreiucker / pixelio.de

Der Majoran als Pflanze gehört den Lippenbblütlern an und stammt ursprünglich aus Kleinasien. In der Antike galt die Pflanze als Symbol der Glückseligkeit und Hochzeitspaare wurden häufig mit Majorangirlanden behängt.

In der Küche verwendet man Majoran ob frisch oder getrocknet hauptsächlich zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen (Kartoffelsuppe),Soßen, Würsten und Hülsenfrüchten. Die Pflanze bietet jedoch viel mehr Vorteile als einen guten Geschmack.

Sie besteht zu einem Großteil aus ätherischen Ölen und wird auch deshalb bei Erkältungskrankheiten und Schnupfen, in Form von Ölen oder Salben,vor allem bei Säuglingen angewendet. Säuglinge vertragen im Normalfall keine ätherischen Öle und man sollte auf jeden Fall auf eine Anwendung von Eukalyptus oder Menthol, in jeglicher Form verzichten. Majoran bildet eine Ausnahme. Da es besonders mild, aber trotzdem würzig ist, kann man es bedenkenlos bei Säuglingen die sich eine Erkältung zugezogen haben anwenden. Aber auch bei Blähungen, Zahnfleischbluten, Appetitlosigkeit und Durchfall hilft das Gewürz. Nimmt man es als Nahrung zu sich wirkt es besonders entblähend und kräftigend. Majoran fördert somit die Verdauung enorm und stärkt zudem auch noch den Magen. Man vermutet, dass Majoran früher auch als Schmerzmittel zu sich genommen wurde, denn es ist antiseptisch und lindert tatsächlich Schmerzen und Krämpfe. Aber Majoran beruhigt nicht nur den Körper, sondern auch die Nerven. Besonders für Frauen, die an staren Menstruationsschmerzen leiden ist das Gewürz sehr empfehlenswert. Es entkrampft die Muskulatur und regt somit die Menstruation an. Majoran ist ebenfalls ein Bestandteil von sogenannten Stilltees, da es die Milchbildung von stillenden Müttern positiv beeinflusst.

Häufig liegt die Lösung von körperlichen Beschwerden viel näher als man vermutet und es ist nicht immer unbedingt erforderlich zu chemischen Arzneimitteln zu greifen. Bei sehr starken und langanhaltenden Beschwerden sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen.