Frische Ideen zur Küchengestaltung

Geschenke aus der Küche

Für die Advents- und Weihnachtszeit gibt es viele leckere Rezepte. Da kann man Stunden mit Kochen von weihnachtlichen Gerichten und Backen von Plätzchen, Stollen usw. verbringen. Und diese Beschäftigung macht auch noch Spaß! Warum überraschen Sie dann nicht Ihre Liebsten mit ein paar selbstgemachten Geschenken aus Ihrer eigenen Küche? Individuelle und selbst hergestellte Präsente lösen meist große Freude aus, denn sie werden mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet. Hier ein paar Ideen, die Sie vielleicht ausprobieren möchten.

Heiße Nougatschokolade – Für 6 bis 7 Portionen eine Handvoll gehackte Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten und abkühlen lassen. 100 g Nougatschokolade fein hacken und mit 7 Esslöffeln Backkakao mischen. Die Haselnüsse unterrühren. Natürlich braucht die Nougatschokolade noch eine schöne Verpackung. Hierfür 7 Rechtecke von 11 x 14 cm aus Backpapier zuschneiden. Jeweils zu Rollen formen und an der Seite mit Kleber verschließen. Die obere Seite zu einem 1 cm breiten Falz zusammen drücken und fixieren. Dann die Tütchen mit der Schokoladenmischung füllen und die untere Seite orthogonal zur oberen verschließen. Dekorativ beschriften. Für eine heiße Nougatschokolade das Pulver in eine Tasse Milch geben und diese erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln, cc by sudden inspiration/ flickr.com

Gebrannte Mandeln – 200 g Mandeln im Ofen bei geringer Hitze rösten. 150 g Zucker, 100 ml Wasser und 1 Teelöffel Zimt in eine Pfanne geben und aufkochen. Dann die Mandeln hineingeben und rühren, bis die Masse erst bröselig und dann wieder flüssig wird. Nun die Masse auf einem Backpapier verteilen und trocknen lassen. Für ein passendes Spitztütchen aus gemustertem Papier ein ca. 20 x 20 cm großes Quadrat ausschneiden und dies auf weißes Kopierpapier kleben, sodass etwa 5 mm davon hervorschauen. Dann das Quadrat zu einem Tütchen aufrollen und mit Doppelklebeband fixieren. Mit einem schönen Etikett bekleben und die gebrannten Mandeln hinein füllen.

Eine sehr fruchtige Überraschung ist selbst gemachte Marmelade. Dafür das Glas mit einem dekorativen Etikett versehen und eine Haube aus Stoff oder hübschem Seidenpapier über den Deckel stülpen. Auch Likör lässt sich leicht selbst zubereiten. Je nach Wahl gibt es hier viele verschiedene Geschmacksrichtungen von Schokolade, Nougat und Kaffee bis hin zu Fruchtlikör. Ein weiterer Anlass, um in der Küche zu werkeln und das Heim mit einem verführerischen Duft zu erfüllen.

Zum Saisonobst gehören im Herbst auch die Äpfel. Da hängen sie so reif und knackig an den Bäumen. Viele verschiedene Sorten kommen aus der Region und sind deshalb besonders preisgünstig. Vielleicht hat die eine oder andere auch eigene Äpfel im Garten oder bekommt von Bekannten einen ganzen Eimer geschenkt. Aber nicht alle Äpfel lassen sich gleich gut zum Kochen oder Backen verwenden. Die verschiedenen Sorten haben auch verschiedene Eigenschaften. Man unterscheidet zwischen Koch-, Back- und Tafeläpfel.

knackige Äpfel

knackige Äpfel, © Annamartha/ PIXELIO

Zum Backen eignen sich besonders Apfelsorten, die weder zu saftig sind, noch zu schnell zerfallen.

  • Berlepsch und Boskop sind perfekt für Bratäpfel und den Kuchen, gut zu lagern und enthalten sehr viel Vitamin C, die braune Färbung lässt sich durch einige Spritzer Zitronensaft verhindern
  • Elster, Jonagold und Cox Orange sind ebenfalls Backäpfel, die möglichst festes Fruchtfleisch haben sollten
  • weniger bekannte Sorten sind Goldparmäne, Gravensteiner und Idared, die gut für Kuchen verwendet werden können

Zum Kochen, bspw. für ein Apfelmus oder zum Dünsten eignen sich sehr viele Sorten mit lockerem Fruchtfleisch. Für ein Kompott sind saftige und bissfeste Sorten zu empfehlen.

  • Alkmene, Berlepsch, Braeburn und Cox Orange haben gute Eigenschaften zu Apfelmus verkocht zu werden
  • Elstar und Jonagold eignen sich hervorragend zum Dünsten
  • die Sorten Gloster, Goldparmäne und Gravensteiner geben ein sehr leckeres Apfelmus ab
  • und auch Idared, James Grieve, Jonagold und Klarapfel können für das Mus verwendet werden

Ein leckerer Obstsalat lässt sich am besten mit Tafeläpfeln zubereiten. Viele der oben genannten Sorten sind auch gleichzeitig als Tafeläpfel sehr beliebt.

  • allein Gala und Golden Delicious sollten ausschließlich in rohem Zustand verzehrt werden

Unter den vielen Apfelsorten fällt sie Auswahl schon beinahe schwer. Aber welcher als Lieblingsapfel für die Zubereitung von Kuchen, Kompott, Mus usw. bevorzugt wird, ist und bleibt Geschmackssache. Die Früchte sind sehr vielseitig und passen zu süßen Gerichten, bspw. mit Zimt kombiniert, aber auch zu pikanten Speisen, wie bspw. Rotkohl. Nur einfrieren lassen sich Äpfel leider nicht. Dafür kann man sie an einem dunklen und trockenen Ort längere Zeit lagern oder als Apfelkuchen sowie Apfelmus in die Tiefkühltruhe legen.

Was wäre die Küche ohne das Kochen? Heute werden großzügige Wohnküchen wieder als jener Lebensraum verstanden, in dem gekocht, gegessen und gelebt wird. Die Gemütlichkeit ist das A und O. Das Wohlbefinden lässt sich schließlich bestens mit einem perfekten Gericht steigern. Ein gutes Essen zeichnet sich eben durch die absolute Harmonie der Aromen aus. Und diese gilt es von der Vorspeise bis hin zur Nachspeise aufeinander abzustimmen. Als besonderes I-Tüpfelchen muss natürlich der Wein zu jedem Gang passen. Dieser ist dazu in Lage, dem Essen eine nicht vorhanden geschmackliche Facette zu liefern.

Um also den richtigen Wein für das Essen auszuwählen, muss zunächst die geschmackliche Textur des Gerichts bedacht werden. Dazu reicht es nicht, jedes Lebensmittel für sich zu denken, sondern die Speise in ihrer Gesamtheit zu bewerten. Die Art der Zubereitung und die Würzung tragen einen entscheidenden Beitrag dazu bei. Sehr reizvoll sind Kombinationen, bei denen sich gegensätzliche Geschmacksrichtungen des Gerichts und des Weins ergänzen. Trotzdem ist es auch immer wichtig zu bedenken, welcher Wein dem eigenen Geschmack am meisten zusagt.

Wichtig ist, dass der Wein das Essen geschmacklich nicht dominieren sollten und dass dies auch umgekehrt nicht der Fall sein sollte. Um dies zu erreichen, ist es immer einfacher, einem bitteren Gericht einen bitteren Wein zuzuordnen und dies im Fall eines sauren Gerichts, dass durch einen Schuss Essig oder Zitrone geprägt ist, durch einen sauren Wein zu ergänzen.

Zu den sauren Weinen gehören vor allem ein Weißwein wie der Sauvignon Blanc oder ein Riesling. Aber auch bei den Rotweinen gehören der Pinot Noir oder der rote Burgunder zu den säuerlichen Weinen. Diese passen am besten zu Meeresfrüchten, Pasta-Gerichten mit Sahnesoßen.

Bei den bitteren Weinen treten die Rotweine mit ihrem Tannin klar in den Vordergrund. Hierzu gehören der Cabernet Sauvignon oder der Merlot. Diese passen sehr gut zu geschmacklich sehr intensiven Fleischgerichten wie Steak oder Braten.

Speisen, die eher in die süße geschmackliche Einordnung passen sind vor allem Desserts, doch sollten an dieser Stelle asiatisch süß-sauer Gerichte nicht vergessen werden. Zu ihnen passen süße Wein wie der Gewürztraminer sehr gut.