Frische Ideen zur Küchengestaltung

Küchenarbeit ist oft mühsam. Wirklich schmackhaft wird Gemüse nur, wenn es frisch gekocht wird. Also heißt es Putzen, Abwaschen, Schälen und Kleinschneiden. Wenn die Arbeitsfläche dann zu niedrig ist, bedeutet das für Ihren Rücken Schwerstarbeit. Mit einer ergonomisch angepassten Kücheneinrichtung arbeitet es sich deutlich entspannter.

Ihre Maße sind der Maßstab.

Bereits bei einer andauernden Beugung von etwa 20 Grad beginnen für Ihren Rücken die gesundheitlichen Probleme. Deshalb ist es wichtig, schon bei der ergonomischen Planung einer Küche späteres langes Bücken möglichst weitgehend zu vermeiden. In den meisten Haushalten gibt es eine Person, die mehr Zeit mit der Zubereitung von Mahlzeiten zubringt als die andern. An dieser Person sollten sich Arbeitsflächen, Geräte und Spüle in der Küche ausrichten.

Dabei kann entweder eine einheitliche Arbeitshöhe geschaffen oder die einzelnen Arbeitsbereiche individuell angepasst werden. Gleiches gilt für die Anordnung und Funktionalität der Schränke. Ihre Küche fügt sich dann nicht nur optimal in Ihre vier Wände ein, sondern passt sich darüber hinaus auch voll und ganz Ihren ganz persönlichen Bedürfnissen an.

Alles an seinem Platz.

Wichtig ist, sich in der Küche jederzeit schnell einen Überblick verschaffen zu können. Egal ob man prüfen will, ob noch Sahne im Kühlschrank ist, der Auflauf schon eine schöne Kruste gebildet hat oder die Pfeffermühle wieder aufgefüllt werden muss. Beim klassischen Herd oder dem handelsüblichen Kühlschrank heißt es dann, sich hinunterzubücken. Lassen Sie diese Geräte auf einer für Sie bequemen Höhe einbauen. Und achten Sie bei der Auswahl Ihrer Schränke darauf, dass Sie sich auch im Stehen gut in ihnen zurecht finden. Bei einem Apothekerschrank haben Sie zum Beispiel immer alle Fächer gut im Blick, ohne dass es gleich auf den Rücken geht, wenn Sie das Sesamöl suchen.

Wenn Sie auf den Geschmack für entspanntes Kochen gekommen sind, dann informieren Sie sich doch einfach mal über Küchenmöbel vom hagebaumarkt. Sie finden dort eine große Auswahl von der einfachen Küchenzeile für Singles bis zur kompletten Profiküche. Dank des Aufbauservice und der Möglichkeit zur individuellen Gestaltung Ihrer Küche kann sich dann auch Ihr Rücken wieder auf die nächsten kulinarischen Abenteuer bei Ihnen zu hause freuen

Kuchen aus Sommerobst backen

Obstkuchen ist eine ebenso süße wie gesunde Speise, die sich das ganze Jahr hindurch großer Beliebtheit erfreut. Besonders schmackhaft sind unter anderem Obstkuchen aus frisch geerntetem Sommerobst, beispielsweise Erdbeeren, Pfirsichen, Kirschen und Blaubeeren. Für einen leckeren Obstkuchen gibt es sehr viele einfache Rezepte, mit etwas Übung und Kreativität lassen sich eigene Varianten entwickeln.
Die grundlegenden Zutaten für einen Obstkuchenteig sind Mehl, Eier, Zucker und Backpulver. Ansonsten benötigt man lediglich die gewünschten Obstsorten. Ein besonders einfaches Rezept für einen leckeren Obstkuchen ist Folgendes: 200 Gramm Mehl werden mit einem halben Päckchen Backpulver vermischt und anschließend mit 200 Gramm Zucker und 3 Eiern vermengt, bis der Teig eine glatte Konsistenz annimmt. Die Kuchenform wird eingefettet, der Teig hineingegeben, glatt gestrichen und mit dem Obst belegt. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und darin etwa eine Stunde lang den Kuchen backen – und schon ist der Obstkuchen fertig. Die richtige Konsistenz des Teiges erkennt man daran, dass an einem hineingestochenen Zahnstocher kein Teig anhaftet.
Eine ebenso einfache und schnelle wie leckere und schöne Glasur erhält man zum Beispiel durch das Bestreuen mit einer Mischung aus Puderzucker und Wasser. Den Teig kann man natürlich weiter verfeinern, beispielsweise mit Quark, Milch, Vanillinzucker, Öl und Salz. Weitere besonders leckere Obstsorten für einen sommerlichen Kuchen sind unter anderem Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Aprikosen. Besonders raffinierte Rezepte kombinieren mehrere Obstsorten, zum Beispiel Pfirsiche und Erdbeeren.

12 praktische Backtipps

Von Profibäckern und Fachleuten lässt sich eine Menge abgucken. Darum finden Sie hier einige praktische Backtipps, damit Ihre Kreationen in Zukunft noch besser gelingen und Sie dafür noch mehr Lob erhalten.

1. Beim Kaffeeklatsch oder Geburtstagskaffeetrinken bleiben meist noch Reste übrig. Damit diese nicht trocken werden, können Sie sie fein zerbröseln und mit Pudding, Quarkcreme und Früchten zu einem leckeren Nachtisch schichten.

Kuchenreste als Schichtdessert

Kuchenreste als Schichtdessert, © by Gänseblümchen/ pixelio.de

2. Schokoraspel werden oft nur in den klassischen Geschmacksrichtungen verkauft. Aber Sie können aus ihrer Lieblingssorte auch selbst Raspel herstellen. Mit einem Sparschäler schaben Sie einfach kleine Locken vom Rand der Schokoladentafel ab.

3. Haben Sie gerade keinen Spritzbeutel zur Hand? Dann füllen Sie die Masse in einen Gefrierbeutel und schneiden eine kleine Spitze ab. Nun können Sie durch dieses feine Loch wunderbar verzieren.

4. Für einen Apfelkuchen ist es wichtig, dass Sie die richtige Sorte wählen. Entscheiden Sie sich für Äpfel mit festem Fruchtfleisch, wie Elstar oder Boskop. Diese zerfallen beim Backen nicht so leicht.

5. Karamellgitter sind etwas sehr Edles. Dafür Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen und mit einem Löffel in Fäden über eine gefettete Suppenkelle geben. Nach dem Abkühlen vorsichtig abheben.

6. Pfannkuchenteig wird klumpenfrei wenn Sie die richtige Reihenfolge der Zutaten einhalten. Das Mehl löffelweise mit dem Schneebesen unter die Milch rühren. Erst dann die Eier unter die Masse schlagen.

7. Blitzpralinen sind ein tolles Mitbringsel: Geschmolzene Schokolade in süße Eiswürfelformen geben und fest werden lassen. Dann in ein durchsichtiges Tütchen geben oder anders verpacken.

8. Der Hefeteig wird lockerer und bleibt länger frisch, wenn Sie die Hälfte der benötigten Flüssigkeit durch Buttermilch ersetzen.

9. Langweilige Rührkuchen können verfeinert werden, indem Sie das Paniermehl zum Ausstreuen der Form durch Kokosraspel, Krokant oder gemahlene Nüsse ersetzen.

10. Zuckerguss lässt sich mit Kirschsaft auf ganz natürliche Weise rosa einfärben und erhält dadurch auch noch einen besonderen Geschmack.

11. Frische Hefe geht am besten, wenn sie mit lauwarmer Milch und einem Esslöffel Zucker zusammen gegeben wird.

Muffins

Muffins, © by Gänseblümchen/ pixelio.de

12. Aus trockenen Muffins zaubern Sie mit wenigen Zutaten besondere Törtchen. Dafür die Muffins quer halbieren, mit Marmelade, Quarkcreme, Pudding oder Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Viele klassische Rezepte können mit einfachen Tricks abgewandelt und verfeinert werden. Dadurch entstehen dann ganz besondere Köstlichkeiten.