Küchen Impulse Ideen Ratgeber

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Die richtige Planung der offenen Küche

Bei der offenen Küche kommt es auf die richtige Planung an. Solch eine Küche bedarf einer genauen Planung sowie auch leistungsstarken Elektrogeräten. Die offene Küche ist seit einigen Jahren ein neuer Trend. Mit einer solchen Küche vereinen sich der Wohn- und der Küchenbereich. Schon in der Planungsphase sollte sich der Bauherr Gedanken machen wie er die offene Küche in das Gesamtkonzept einbringen möchte eventuell einer mit Schiebetüren. Er hat in der Planungsphase den größten Spielraum der möglich ist der zum Bau der Küche notwendig ist.

Eine offene Küche ist besonders dann gut geeignet, wenn die Quadratmeterzahlen begrenzt sind. Bereits für Flächen unter zehn Quadratmetern können solche Küchen geplant werden. Eine offene Küche sollte wie eine geschlossene Küche auch ein Fenster haben, damit genügend Tageslicht herein strahlen kann und die Kochgerüche nicht in den Wohnbereich übergehen was mit Schiebetüren noch weiter eingedämmt werden kann. Je nachdem wie die Gegebenheiten hinsichtlich des Baus sind kann eine offene Küche als eine Küchenzeile in L-Form geplant werden sowie auch als zweizeilige Küche in U-Form.

Offene Küchen mit einem integrierten Tresen gehören zu den Highlights einer solchen Küche. Bei dieser kann der Tresen als Essgelegenheit genutzt werden versehen mit ein paar Barhockern. Integrierte Kücheninseln sind in den modernen Küchen ebenfalls sehr beliebt. Versehen mit Schiebetüren lassen sich offene Küchen noch vom Wohnraum abtrennen.

Verstecken muss sich eine schöne Küche keinesfalls. Sie sind ein Blickfang im Wohnbereich, der mit
Schiebetüren mehr oder weniger gut zu sehen ist. Das tägliche Aufräumen der Küche ist bei einer offenen wichtiger als es bei einer geschlossenen der Fall ist. Oftmals haben diese Küchen kein Fenster und es wird deshalb ein leistungsstarker Dunstabzug notwendig, damit auch alle Braten- und Kochgerüche mit Umluft oder Abluft aus der Küche entweichen können. Offene Küchen setzen Akzente im Wohnraum und machen ihn zu etwas Außergewöhnlichem.

Neue Küchentrends für 2012

Die Küchenhersteller sind stets bemüht neue Trends zu produzieren, um Möbel rund um die Küche noch attraktiver zu machen. Auch für das Jahr 2012 haben sie sich einiges einfallen lassen.

Es ist nicht neu, dass Küche und Esszimmer zusammen wachsen. Doch Platz ist meist rar, denn der Durchschnittsdeutsche hat nur 13 m2 zur Verfügung. Hier ist die Küchenplanung ganz entscheidend, der sich am Grundriss des Küchenraumes orientiert. Ein Küchenblock eignet sich für quadratische Grundrisse, für eine längliche Anordnung bietet sich ein Küchentresen an oder die umzugstaugliche L-Form wird zur U-Form mit Sitzplätzen erweitert.

Die Auswahl der Küchenfronten ist eine ganz wichtige Entscheidung, denn sie bestimmen den Stil und die Atmosphäre in der Küche. Die Hersteller bieten hier eine breite Palette an Möglichkeiten an. Ob Lack, Glas, Kunststoff, Stahl oder Holz, die Wahl sollte gründlich überlegt sein. Darum sollte man sich bei der Entscheidung viel Zeit lassen.

Neuerdings gibt es Küchenfronten, Arbeitsplatten und auch Elektrogeräte in vielen verschiedenen Farben. Und so schön bunt dies auch sein mag, hier sollte man eher Akzente mit einzelnen Hinguckern setzen, anstatt sich für einen bunten Farbmix zu entscheiden. Die Kücheneinrichtung ist meist eine langfristige Investition, dies sollte bei aller Begeisterung für die neuen Trends nicht außer Acht gelassen werden.

Übersichtlichkeit und Klarheit als Trendrichtung

Übersichtlichkeit und Klarheit als Trendrichtung, cc by Riva 1920/ flickr.com

Die Hersteller nutzen mit ihren einfallsreichen Stauraum – Ideen jeden Zentimeter der Küche aus. Schubladensystemen mit den unterschiedlichsten Maßen tragen dazu bei, dass jedes Einzelteil übersichtlich und ordentlich verstaut werden kann.

Die Atmosphäre wird auch durch die richtige Beleuchtung entscheidend beeinflusst. Hier wird natürlich auf direktes und indirektes Licht gesetzt. Pendelleuchten setzen den Esstisch mit energiesparenden LEDs ins rechte Licht, während hinter satiniertem Glas oder unter den Oberschränken das angebrachte Leuchtmittel nicht blenden wird. Hier lassen sich Halogenlampen oder LEDs sehr schön dimmen und sorgen für eine gemütliche Stimmung. Aktuell werden auch gerne farbige LEDs genutzt, die ein neues Ambiente schaffen.

Über die neuesten Trends für die eigene Küchenplanung lässt man sich am besten vom Experten beraten. Hier ist die Auswahl so groß, dass man als Laie schnell den Überblick verliert.

Im Laufe der Zeit sammeln sich so einige Dinge an und füllen Schubladen und Küchenschränke. Diese erscheinen dann schnell unordentlich und unübersichtlich. Mehr Stauraum muss her. In jeder Küche werden sich ein paar Möglichkeiten finden, um mehr Platz zu gewinnen.

Eine Möglichkeit mehr Übersichtlichkeit in die Schränke und Schubladen zu bringen, ist das Durchdenken von Arbeitsabläufen. So können selten gebrauchte Küchengeräte oder –utensilien zum Beispiel in der Abstellkammer verschwinden.

Als nächstes machen wir uns auf die Suche nach verschenktem Platz, wie zum Beispiel unter der Decke. Küchenelemente unterliegen einer bestimmten Normierung, sodass auch Modelle verschiedener Hersteller miteinander kombiniert werden können. Vielleicht finden Sie so die Möglichkeit, ihre Küchenfront bis an die Decke zu erweitern. Auch wenn die Farben nicht exakt übereinstimmen, lassen sich auch durch unterschiedliche Farbnuancen oder –kontraste hübsche Effekte erzielen. Auch hinter den Sockelleisten verbirgt sich oft ungenutzter Stauraum. Hier sind Schubladen ideal, die sich leicht nachträglich einbauen lassen. Wer möchte, kann sich ebenso selbst an die Anfertigung von Sockelschubladen heranwagen. Eine weitere Möglichkeit bietet der Zwischenraum zwischen Einbauküchenzeile und der Mauer. Dort ist eventuell auch noch genug Platz vorhanden, um eine schmale Schranktür zu integrieren.

Des Weiteren eignen sich Regale hervorragend, um Ordnung auf der Arbeitsfläche zu schaffen. Zwischen Hängeschrank und der Arbeitsplatte kann an der Rückwand ein schmales Regal von bis zu 20 cm montiert werden, um darauf Geschirr zu stapeln oder Gewürze aufzubewahren. Sie können einfach mal im Möbelhaus stöbern, welche Lösung Sie am meisten anspricht und in Ihre Küche hineinpasst. Wer auf die Arbeitsfläche nicht verzichten möchte, kann ebenso gut Leisten oder Metallstangen zum Aufhängen von Utensilien an der Küchenrückwand anbringen. Sogenannte Mini-Konsolen dienen dem gleichen Zweck wie ein Regal, werden aber nur an der Wand verschraubt und reichen nicht bis auf die Arbeitsplatte hinunter.

Hängende Utensilien sparen Platz

Hängende Utensilien sparen Platz, © by piu700/ pixelio.de

Wer sucht, der findet. Suchen Sie einmal nach Möglichkeiten aus Ihrer bestehenden Küche mehr Stauraum herauszuholen. Dabei dürfen Sie ruhig ein wenig kreativ werden und individuelle Ideen umsetzen. Standardlösungen wird es vermutlich sowieso nicht geben.