Küchen Impulse Ideen Ratgeber

Alles rund um Ihre Küche!

Eigentlich ist man mit der frisch renovierten Küche ja ganz zufrieden – aber irgendwie fehlt ein bisschen Pfiff, so ein i-Tüpfelchen, das dem Raum unverwechselbaren Charakter verleiht. Hier sind Wandtattoos genau richtig. Die Küche ist ja nicht nur Arbeitsraum, sondern hier versammelt sich die Familie, hier entstehen kreative Dinge, hier ist der richtige Ort für ein individuelles Design.

Warum gerade ein Wandtattoo?

Was diesen Trend so besonders macht: Man legt sich nicht fest wie mit einer Tapete oder einem Neuanstrich. Mit einer Handbewegung lässt sich so ein Tattoo wieder von der Wand abziehen, wenn es nicht mehr gefällt oder man noch schönere Küchenmotive Wandtattoos gefunden hat. Und es geht so einfach! Der aus Trägerpapier, dem eigentlichen Motiv und der transparenten Transferfolie bestehende Sticker ist einfach an der bevorzugten Stelle anzubringen und ebenso einfach wieder abzuziehen. Die Folie haftet lange und gut, hinterlässt keine unschönen Spuren und kann auf die verschiedensten Untergründe, auch Rauhfaser, aufgebracht werden. Man sollte jedoch schon einen versierten Hersteller wählen, wenn man lange Freude daran haben möchte.

Die Qual der Wahl

Die Auswahl der Motive wird nicht leicht, denn es gibt nichts, was es nicht gibt. Witzige, geistreiche Sprüche aus dem Küchen- und Kochmilieu, Rezepte, Zitate, Sprichwörter, Ornamente, Bordüren, Pflanzen, alles, was mit Essen, Trinken, Tee oder Kaffee zu tun hat und vieles mehr. Wie wäre es denn mit einem Wandtattoo mit Kaffeemotiv, das man beispielsweise um eine Ecke klebt? Oder die Fläche des Besenschrankes braucht dringend ein bisschen Pep. Ein Sticker mit Küchenkräutern ist hier eine gute Idee.

Die Farbmöglichkeiten sind unerschöpflich, jeder findet das für seine individuelle Situation passende Tattoo. Die Küche kann sogar für eine bestimmte Feier, für Jahreszeiten oder Höhepunkte wie Weihnachten oder Ostern ganz schnell umgestaltet werden, der Phantasie und den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Selbstverständlich, dass die Sticker in verschiedenen Größen zu haben sind.

Neue Küchentrends für 2012

Die Küchenhersteller sind stets bemüht neue Trends zu produzieren, um Möbel rund um die Küche noch attraktiver zu machen. Auch für das Jahr 2012 haben sie sich einiges einfallen lassen.

Es ist nicht neu, dass Küche und Esszimmer zusammen wachsen. Doch Platz ist meist rar, denn der Durchschnittsdeutsche hat nur 13 m2 zur Verfügung. Hier ist die Küchenplanung ganz entscheidend, der sich am Grundriss des Küchenraumes orientiert. Ein Küchenblock eignet sich für quadratische Grundrisse, für eine längliche Anordnung bietet sich ein Küchentresen an oder die umzugstaugliche L-Form wird zur U-Form mit Sitzplätzen erweitert.

Die Auswahl der Küchenfronten ist eine ganz wichtige Entscheidung, denn sie bestimmen den Stil und die Atmosphäre in der Küche. Die Hersteller bieten hier eine breite Palette an Möglichkeiten an. Ob Lack, Glas, Kunststoff, Stahl oder Holz, die Wahl sollte gründlich überlegt sein. Darum sollte man sich bei der Entscheidung viel Zeit lassen.

Neuerdings gibt es Küchenfronten, Arbeitsplatten und auch Elektrogeräte in vielen verschiedenen Farben. Und so schön bunt dies auch sein mag, hier sollte man eher Akzente mit einzelnen Hinguckern setzen, anstatt sich für einen bunten Farbmix zu entscheiden. Die Kücheneinrichtung ist meist eine langfristige Investition, dies sollte bei aller Begeisterung für die neuen Trends nicht außer Acht gelassen werden.

Übersichtlichkeit und Klarheit als Trendrichtung

Übersichtlichkeit und Klarheit als Trendrichtung, cc by Riva 1920/ flickr.com

Die Hersteller nutzen mit ihren einfallsreichen Stauraum – Ideen jeden Zentimeter der Küche aus. Schubladensystemen mit den unterschiedlichsten Maßen tragen dazu bei, dass jedes Einzelteil übersichtlich und ordentlich verstaut werden kann.

Die Atmosphäre wird auch durch die richtige Beleuchtung entscheidend beeinflusst. Hier wird natürlich auf direktes und indirektes Licht gesetzt. Pendelleuchten setzen den Esstisch mit energiesparenden LEDs ins rechte Licht, während hinter satiniertem Glas oder unter den Oberschränken das angebrachte Leuchtmittel nicht blenden wird. Hier lassen sich Halogenlampen oder LEDs sehr schön dimmen und sorgen für eine gemütliche Stimmung. Aktuell werden auch gerne farbige LEDs genutzt, die ein neues Ambiente schaffen.

Über die neuesten Trends für die eigene Küchenplanung lässt man sich am besten vom Experten beraten. Hier ist die Auswahl so groß, dass man als Laie schnell den Überblick verliert.

Im Laufe der Zeit sammeln sich so einige Dinge an und füllen Schubladen und Küchenschränke. Diese erscheinen dann schnell unordentlich und unübersichtlich. Mehr Stauraum muss her. In jeder Küche werden sich ein paar Möglichkeiten finden, um mehr Platz zu gewinnen.

Eine Möglichkeit mehr Übersichtlichkeit in die Schränke und Schubladen zu bringen, ist das Durchdenken von Arbeitsabläufen. So können selten gebrauchte Küchengeräte oder –utensilien zum Beispiel in der Abstellkammer verschwinden.

Als nächstes machen wir uns auf die Suche nach verschenktem Platz, wie zum Beispiel unter der Decke. Küchenelemente unterliegen einer bestimmten Normierung, sodass auch Modelle verschiedener Hersteller miteinander kombiniert werden können. Vielleicht finden Sie so die Möglichkeit, ihre Küchenfront bis an die Decke zu erweitern. Auch wenn die Farben nicht exakt übereinstimmen, lassen sich auch durch unterschiedliche Farbnuancen oder –kontraste hübsche Effekte erzielen. Auch hinter den Sockelleisten verbirgt sich oft ungenutzter Stauraum. Hier sind Schubladen ideal, die sich leicht nachträglich einbauen lassen. Wer möchte, kann sich ebenso selbst an die Anfertigung von Sockelschubladen heranwagen. Eine weitere Möglichkeit bietet der Zwischenraum zwischen Einbauküchenzeile und der Mauer. Dort ist eventuell auch noch genug Platz vorhanden, um eine schmale Schranktür zu integrieren.

Des Weiteren eignen sich Regale hervorragend, um Ordnung auf der Arbeitsfläche zu schaffen. Zwischen Hängeschrank und der Arbeitsplatte kann an der Rückwand ein schmales Regal von bis zu 20 cm montiert werden, um darauf Geschirr zu stapeln oder Gewürze aufzubewahren. Sie können einfach mal im Möbelhaus stöbern, welche Lösung Sie am meisten anspricht und in Ihre Küche hineinpasst. Wer auf die Arbeitsfläche nicht verzichten möchte, kann ebenso gut Leisten oder Metallstangen zum Aufhängen von Utensilien an der Küchenrückwand anbringen. Sogenannte Mini-Konsolen dienen dem gleichen Zweck wie ein Regal, werden aber nur an der Wand verschraubt und reichen nicht bis auf die Arbeitsplatte hinunter.

Hängende Utensilien sparen Platz

Hängende Utensilien sparen Platz, © by piu700/ pixelio.de

Wer sucht, der findet. Suchen Sie einmal nach Möglichkeiten aus Ihrer bestehenden Küche mehr Stauraum herauszuholen. Dabei dürfen Sie ruhig ein wenig kreativ werden und individuelle Ideen umsetzen. Standardlösungen wird es vermutlich sowieso nicht geben.