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12 praktische Backtipps

Von Profibäckern und Fachleuten lässt sich eine Menge abgucken. Darum finden Sie hier einige praktische Backtipps, damit Ihre Kreationen in Zukunft noch besser gelingen und Sie dafür noch mehr Lob erhalten.

1. Beim Kaffeeklatsch oder Geburtstagskaffeetrinken bleiben meist noch Reste übrig. Damit diese nicht trocken werden, können Sie sie fein zerbröseln und mit Pudding, Quarkcreme und Früchten zu einem leckeren Nachtisch schichten.

Kuchenreste als Schichtdessert

Kuchenreste als Schichtdessert, © by Gänseblümchen/ pixelio.de

2. Schokoraspel werden oft nur in den klassischen Geschmacksrichtungen verkauft. Aber Sie können aus ihrer Lieblingssorte auch selbst Raspel herstellen. Mit einem Sparschäler schaben Sie einfach kleine Locken vom Rand der Schokoladentafel ab.

3. Haben Sie gerade keinen Spritzbeutel zur Hand? Dann füllen Sie die Masse in einen Gefrierbeutel und schneiden eine kleine Spitze ab. Nun können Sie durch dieses feine Loch wunderbar verzieren.

4. Für einen Apfelkuchen ist es wichtig, dass Sie die richtige Sorte wählen. Entscheiden Sie sich für Äpfel mit festem Fruchtfleisch, wie Elstar oder Boskop. Diese zerfallen beim Backen nicht so leicht.

5. Karamellgitter sind etwas sehr Edles. Dafür Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen und mit einem Löffel in Fäden über eine gefettete Suppenkelle geben. Nach dem Abkühlen vorsichtig abheben.

6. Pfannkuchenteig wird klumpenfrei wenn Sie die richtige Reihenfolge der Zutaten einhalten. Das Mehl löffelweise mit dem Schneebesen unter die Milch rühren. Erst dann die Eier unter die Masse schlagen.

7. Blitzpralinen sind ein tolles Mitbringsel: Geschmolzene Schokolade in süße Eiswürfelformen geben und fest werden lassen. Dann in ein durchsichtiges Tütchen geben oder anders verpacken.

8. Der Hefeteig wird lockerer und bleibt länger frisch, wenn Sie die Hälfte der benötigten Flüssigkeit durch Buttermilch ersetzen.

9. Langweilige Rührkuchen können verfeinert werden, indem Sie das Paniermehl zum Ausstreuen der Form durch Kokosraspel, Krokant oder gemahlene Nüsse ersetzen.

10. Zuckerguss lässt sich mit Kirschsaft auf ganz natürliche Weise rosa einfärben und erhält dadurch auch noch einen besonderen Geschmack.

11. Frische Hefe geht am besten, wenn sie mit lauwarmer Milch und einem Esslöffel Zucker zusammen gegeben wird.

Muffins

Muffins, © by Gänseblümchen/ pixelio.de

12. Aus trockenen Muffins zaubern Sie mit wenigen Zutaten besondere Törtchen. Dafür die Muffins quer halbieren, mit Marmelade, Quarkcreme, Pudding oder Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Viele klassische Rezepte können mit einfachen Tricks abgewandelt und verfeinert werden. Dadurch entstehen dann ganz besondere Köstlichkeiten.

Apfelernte im Herbst

Apfelernte im Herbst, © Grace Winter/ PIXELIO

Da sich so viele Apfelsorten auch zum Backen eignen und Äpfel im Herbst besonders lecker sowie günstig zu erwerben sind, können sie für köstliche Muffins verwendet werden. Muffins sind schnell gemacht und die kleinen Törtchen schmecken auch gerade frisch aus dem Backofen sehr lecker. Die verwendeten Äpfel sollten weder zu saftig sein, noch beim Backen zu schnell zerfallen. Als Backäpfel eignen sich zum Beispiel die Sorten Berlepsch, Boskop, Elster, Jonagold, Cox Orange, Goldparmäne, Gravensteiner oder Idared.

Also, für ca. 12 bis 15 Muffins werden folgende Zutaten gebraucht:

Zutaten

2 Backäpfel mittlerer Größe

100g Butter

150g Zucker

1 Päckchen Vanillinzucker

1 Prise Salz

1 Ei

250g Buttermilch

280g Mehl

2 Teelöffel Backpulver

1/2 Teelöffel Zimt

2 Esslöffel Zucker

Zuerst die Äpfel schälen und die Kerngehäuse herausschneiden. Dann die Äpfel sehr klein schneiden. Eventuell mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Anschließend die Butter zerlassen und mit Zucker, Vanillinzucker, Salz, Ei und Buttermilch in eine Schüssel geben. Die Zutaten mit dem Mixer gut verrühren. Dann Mehl und Backpulver hinzugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Zuletzt die Apfelstückchen unterheben. Eine Muffinform fetten oder Papierförmchen in die Vertiefungen verteilen und den Teig gleichmäßig verteilen. Die Muffinförmchen sollten etwa zu drei Viertel gefüllt sein. Danach Zimt und 2 Esslöffel Zucker vermischen und über die Muffins streuen. Im vorgeheizten Backofen muss das Gebäck bei 200° C Ober-/ Unterhitze oder 170° C Umluft etwa 20 Minuten backen bis die Muffins leicht bräunlich sind. Aus dem Backofen nehmen und einige Minuten in der Form abkühlen lassen bevor sie herausgelöst werden können.

Die Apfelmuffins sind sehr fruchtig und saftig. Am besten sollten sie frisch verzehrt werden. Natürlich können alternativ auch andere Sorten Obst verwendet werden. Allgemein sind Muffins ein sehr beliebtes Gebäck und eignen sich hervorragend für Kindergeburtstage, das Picknick, zum Mitnehmen aber auch für die klassische Kaffeetafel. Guten Appetit!

Backen mit Saisonobst – Zwetschgenmuffins

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Saisonobst

Saisonobst © Bernd Bast/PIXELIO

Da sind Muffins eine tolle Alternative! Muffins sind schnell gemacht und schmecken auch gerade frisch aus dem Backofen sehr lecker. Gerade in dieser Zeit, in der der Herbst so schnell Einzug hält, ist es sehr gemütlich Freunde zum Quatschen einzuladen. Obwohl es laut Kalender noch einige Tage bis zum offiziellen Herbstanfang sind, beginnen die ersten Blätter an den Bäumen bereits ihre Farbe zu verändern. Ebenso liegen die ersten Kastanien, Eicheln und Bucheckern auf den Wegen. Und das oft trübe, kalte Wetter lädt geradezu dazu ein, es sich zu Hause gemütlich zu machen. Da dürfen ein paar Leckereien auf der Kaffeetafel natürlich nicht fehlen. Da ist es beim Backen besonders praktisch auf Obst der Saison zurückzugreifen. Jetzt im Spätsommer schmecken Zwetschgen besonders gut. Warum diese nicht mal in den Muffinteig geben? Dies ergibt sehr fruchtige und leckere Muffins. Also, für ca. 12 bis 15 Muffins werden folgende Zutaten gebraucht:

Zutaten

200g Pflaumen, entsteint und klein geschnitten

130g Zucker

1 Pck Vanillinzucker

1 Ei

100g Butter oder Margarine

270g Mehl

1 ½ TL Backpulver

240g Naturjoghurt

½ TL Zimt + etwas Zucker

Zu Beginn die Zwetschgen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden (etwa in Achtel). Dann geht es an die Zubereitung des Teiges. Hierfür ein Ei in eine Rührschüssel schlagen, 130g Zucker abmessen und mit einem Päckchen Vanillinzucker vermischen. Den Zucker, Vanillinzucker und das Ei in der Rührschüssel schaumig schlagen. Nun 100g Butter oder Margarine schmelzen und die weiche Masse zu den anderen Zutaten in die Rührschüssel geben. 270g Mehl abwiegen und mit 1 ½ Teelöffel Backpulver vermischen. Das Mehlgemisch in die Rührschüssel geben und 240g Naturjoghurt hinzufügen. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
Anschließend die klein geschnittenen Pflaumen vorsichtig und gleichmäßig unterheben.
Eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen oder mit Butter bzw. Margarine einfetten. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen, diese sollten etwa zu ¾ gefüllt sein. Einen halben Teelöffel Zimt mit etwas Zucker vermischen und über den Muffinteig streuen.

Im vorgeheizten Backofen sollten die Zwetschgenmuffins bei 200 °C Ober-/ Unterhitze oder 170 °C Umluft etwa 20 Minuten gebacken werden.

Wenn das Gebäck schön goldbraun ist, die Muffins aus dem Backofen nehmen und etwa fünf Minuten in der Form auskühlen lassen. Erst dann die Muffins aus der Form herausnehmen. Am besten vollständig auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit etwas Puderzucker bestäuben und auf einem hübschen Teller, einer Kuchenplatte oder ähnliches anrichten.

Dann guten Appetit und einen fröhlichen Kaffeeklatsch!