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Zu besonderen Anlässen – wie etwa Weihnachten – wird auch ein besonderes Festessen zubereitet. Aber so richtig festlich wird das Menü erst mit dem richtigen Rahmen. Das Auge isst eben mit. Eine ansprechende Tischdekoration ist sehr wichtig und beeinflusst die Atmosphäre bei Tisch ganz entscheidend. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Sollte Ihnen in dem vorweihnachtlichen Stress so spontan nichts Passendes einfallen, finden Sie hier drei Dekoideen für Ihre Tafel.

Rot als Farbschema

Rot als Farbschema, cc by jeremytarling/flickr.com

Natürlich – Rot ist eine beliebte Farbe in der Weihnachtszeit und lässt sich wunderbar mit natürlichen Elementen kombinieren. Decken Sie den Tisch ein und verteilen Sie rote Windlichter und Kerzen. Sollten Sie keine roten Platzteller besitzen, können Sie auch rote Filzplatten verwenden. Ergänzen lässt sich die Dekoration mit Tannenzapfen, roten Weihnachtsbaumkugeln und natürlich roten Servietten. Als besonderen Hingucker nutzen wir Äpfel. Dunkelrote Äpfel polieren bis sie glänzen. Dann mit einem Plätzchenausstecher ein Motiv in die Schale drücken, z. B. einen Stern. Diese Einkerbung nun mit weißer Zuckergussfarbe aus dem Supermarkt füllen und trocknen lassen. Und schon verbreitet ihre Festtafel einen natürlichen Charme.

Elegant – Wer es eher elegant mag, sollte mal Folgendes ausprobieren. Eine Tischdecke in einem gedeckten, edlen Farbton, z.B. grau, auswählen und mit dem besten Porzellan sowie Silberbesteck eindecken. Nun über die Länge des Tisches mehrere Bänder aus zarter Klöppelspitze ausbreiten. Kristallglas ergänzt diese edle Optik hervorragend. Kristallgläser und –schälchen sowie Tortenplatten mit Glashaube oder ähnliches platzieren und zum Servieren der Speisen nutzen. Die passenden Stoffservietten aufrollen, mit einem Stückchen Klöppelspitze umwickeln und einen silbernen Weihnachtsbaumstern anknoten. Schon fühlen sich Ihre Gäste auf elegante Weise willkommen geheißen.

Einzigartig – Schneekristalle aus Papier kennen wir noch aus unserer Kindheit. Und diesmal benutzen wir sie als wesentliches Element für die Tischdekoration. Zuerst den Tisch festlich eindecken. Weiß sollte dabei das vorherrschende Farbschema bilden. Weiße Weihnachtsbaumkugeln, silberne Girlanden oder Sterne, weiße Kerzen oder ähnliches haben eine eher frostige Wirkung. Als i-Tüpfelchen werden nun weiße Schneekristalle verteilt. Dafür weißes Papier in quadratischem Format zu einem Dreieck falten – die Technik dürfte bekannt sein – und daraus einen Schneekristall ausschneiden. Wer sich dies nicht freihand zutraut, kann auch auf eine Schablone von Labbé zurückgreifen. Diese einzigartigen Ergebnisse anschließend zum Beispiel als Untersetzer für Gläser oder Kerzen nutzen.

Welche Dekoration auch immer Sie gewählt haben, nun heißt es nur noch: Guten Appetit!

Geschenke aus der Küche

Für die Advents- und Weihnachtszeit gibt es viele leckere Rezepte. Da kann man Stunden mit Kochen von weihnachtlichen Gerichten und Backen von Plätzchen, Stollen usw. verbringen. Und diese Beschäftigung macht auch noch Spaß! Warum überraschen Sie dann nicht Ihre Liebsten mit ein paar selbstgemachten Geschenken aus Ihrer eigenen Küche? Individuelle und selbst hergestellte Präsente lösen meist große Freude aus, denn sie werden mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet. Hier ein paar Ideen, die Sie vielleicht ausprobieren möchten.

Heiße Nougatschokolade – Für 6 bis 7 Portionen eine Handvoll gehackte Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne goldbraun rösten und abkühlen lassen. 100 g Nougatschokolade fein hacken und mit 7 Esslöffeln Backkakao mischen. Die Haselnüsse unterrühren. Natürlich braucht die Nougatschokolade noch eine schöne Verpackung. Hierfür 7 Rechtecke von 11 x 14 cm aus Backpapier zuschneiden. Jeweils zu Rollen formen und an der Seite mit Kleber verschließen. Die obere Seite zu einem 1 cm breiten Falz zusammen drücken und fixieren. Dann die Tütchen mit der Schokoladenmischung füllen und die untere Seite orthogonal zur oberen verschließen. Dekorativ beschriften. Für eine heiße Nougatschokolade das Pulver in eine Tasse Milch geben und diese erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln, cc by sudden inspiration/ flickr.com

Gebrannte Mandeln – 200 g Mandeln im Ofen bei geringer Hitze rösten. 150 g Zucker, 100 ml Wasser und 1 Teelöffel Zimt in eine Pfanne geben und aufkochen. Dann die Mandeln hineingeben und rühren, bis die Masse erst bröselig und dann wieder flüssig wird. Nun die Masse auf einem Backpapier verteilen und trocknen lassen. Für ein passendes Spitztütchen aus gemustertem Papier ein ca. 20 x 20 cm großes Quadrat ausschneiden und dies auf weißes Kopierpapier kleben, sodass etwa 5 mm davon hervorschauen. Dann das Quadrat zu einem Tütchen aufrollen und mit Doppelklebeband fixieren. Mit einem schönen Etikett bekleben und die gebrannten Mandeln hinein füllen.

Eine sehr fruchtige Überraschung ist selbst gemachte Marmelade. Dafür das Glas mit einem dekorativen Etikett versehen und eine Haube aus Stoff oder hübschem Seidenpapier über den Deckel stülpen. Auch Likör lässt sich leicht selbst zubereiten. Je nach Wahl gibt es hier viele verschiedene Geschmacksrichtungen von Schokolade, Nougat und Kaffee bis hin zu Fruchtlikör. Ein weiterer Anlass, um in der Küche zu werkeln und das Heim mit einem verführerischen Duft zu erfüllen.

Backe, backe, Plätzchen…

Leckere Plätzchen

Leckere Plätzchen, © by wandersmann/ pixelio.de

Nun hat die Adventszeit ganz offiziell begonnen und wir können uns den vielen schönen Aspekten der Vorweihnachtszeit widmen. Zum Beispiel dem Plätzchen backen. Hier gilt es als erstes die Rezeptbücher zu wälzen. Einmal die eigenen und bewährten Rezepte herauszusuchen, aber auch in Backbüchern oder dem Internet nach neuen Köstlichkeiten zu recherchieren. Der Fundus ist riesig und es wird schwierig sein, den Überblick zu behalten. Bei interessanten Rezepten sollten Sie sich immer zuerst die Zutatenliste durchlesen, um zu sehen, ob diese Ihrem Geschmack entsprechen. Ergänzt dieses Rezept die Ihnen bereits bekannten Plätzchenrezepte oder besitzen Sie bereits ein ähnliches? Und letztendlich müssen Sie das Rezept einfach ausprobieren, um zu sehen, ob die gebackenen Plätzchen Ihnen schmecken und optisch gefallen. Am besten Sie schreiben Ihre Kommentare, wie „sehr lecker“, „aufwändig“, „schnell gemacht“, „tolle Optik“ usw., direkt neben das Rezept, damit Sie im nächsten Jahr gezielt auf leckere Plätzchen zurück greifen können. Probieren geht über Studieren. Einen großen Rezepte-Fundus erlangt man nur durch Ausprobieren.

Neben dem folgenden Rezept für Husarenkrapferl, auch unter den Namen Kulleraugen o. ä. bekannt, steht in meinem Rezeptbuch: „Sehr lecker – fruchtig – immer schnell aufgegessen!“. Probieren Sie es doch auch einmal aus.

Husarenkrapferl

Zutaten
200 g Mehl
50 g Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Prise Salz
100 g kalte Butter
1 Ei

Das abgewogenen Mehl mit Zucker, Vanillinzucker und Salz in einer Schüssel verrühren und eine Mulde in die trockenen Zutaten hineindrücken. In diese Mulde das Ei hineinschlagen und die kalte Butter in Flocken darüber streuen. Mit möglichst kalten Händen die kalten Zutaten unterkneten bis ein fester Teig entstanden ist. Anschließend den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einschlagen und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Füllung
Marmelade, bevorzugt Erdbeer
1 Eigelb
gehackte Mandeln zum Bestreuen

Aus dem kalten Teig sehr kleine Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Dann mit dem Stiel eines Rührlöffels kleine Mulden in die Kugeln drücken und diese Mulden mit Marmelade füllen. Je mehr Marmelade hineinpasst, desto leckerer werden die Plätzchen. Anschließend die Ränder des Teiges mit Eigelb bestreichen und die rohen Husarenkrapferl mit den gehackten Mandeln bestreuen.

Im Backofen bei 175° C mit Ober- und Unterhitze für 10 bis 15 Minuten backen. Vor dem Servieren können Sie die Husarenkrapferl nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.